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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

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Eine Reihe von Regelungen des Bundesteilhabegesetzes sind schon in Kraft getreten. Am 1. Januar 2020 folgen weitere. Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" bieten wir Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung.

 

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10 Jahre Budget für Arbeit in Niedersachsen

Gesendet von Ottmar Miles-Paul am 16.01.2018
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Zahl 10Berlin: Petra Wontorra, die niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, macht auf das zehnjährige Jubiläum des Budgets für Arbeit in Niedersachsen aufmerksam. "Das Land hatte 2008 als eines der ersten Bundesländer mit dem Budget für Arbeit ein Modell entwickelt, welches den Übergang von Beschäftigten aus einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützt", erläutert Petra Wontorra und ergänzt: "Mit dem Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes zum 1. Januar 2018 ist das Budget für Arbeit jetzt bundesweit möglich.“

Menschen, welche die Aufnahmevoraussetzungen für eine WfbM erfüllen, können mit dem Budget für Arbeit den eigenständigen Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt einschlagen. Lohnkostenzuschüsse können gewährt werden, wenn ein gültiger Arbeitsvertrag über ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis mit einer tarifvertraglichen oder ortsüblichen Entlohnung vorliegt. In Niedersachsen wurde das neue Recht seit Juli 2017 weiterentwickelt. In Ausnahmefällen können Fahrtkosten zum Arbeitsplatz teilweise übernommen werden. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die die Beschäftigungsquote bereits erfüllen, können in Niedersachsen zwei Jahre lang zusätzlich einen monatlichen Zuschuss von 250 € erhalten.

Menschen mit Behinderungen, die ein Budget für Arbeit in Anspruch nehmen wollen, können sich an die überörtlichen Träger der Sozialhilfe wenden. Die Interessenbekundung ist auch über den Werkstattträger und andere Leistungsanbieter möglich. Werkstattträger sollen Menschen mit Behinderungen bei einem Wechselwunsch in das Budget für Arbeit beraten und können den Übergang mit geeigneten Maßnahmen, wie Begleitung und Anleitung, fördern. Interessierte können sich auch an die Reha-Ansprechpartnerinnen und -partner bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) wenden oder sich von den „Ergänzenden unabhängigen Beratungsstellen“ (EUTB) beraten lassen, berichtet Petra Wontorra.

Die Landesbehindertenbeauftragte hofft, dass das Budget für Arbeit deutschlandweit bekannter wird. Sie appelliert an Unternehmen und Menschen mit Behinderungen, sich gezielt zu informieren und neue Chancen zu ergreifen.

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08.10.2018, MO  Manfred-Sauer-Stiftung Lobbach    Intensiv-Kurs Recht zu rechtlichen Grundlagen für die Teilhabeberatung  8.10. - 12.10.2018 Uhr
01.09.2018, SA  Haus der Region Hannover    Auftaktveranstaltung einer Fortbildungsreihe zum Bundesteilhabegesetz  10.00 - 15.00 Uhr Uhr
15.08.2018, MI  Jugendgästehaus Duderstadt    Teilhabeberatung beim Sommercamp  14:30 - 17:00 Uhr Uhr
12.08.2018, SO  Duderstadt vom 12. - 17. August 2018    Sommercamp zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen   Uhr
09.08.2018, DO  Georg-Michael-Pfaff Saal der Volkshochschule Kaiserslautern    Selbstbestimmt leben in Kaiserslautern?  18:30 Uhr Uhr
23.06.2018, SA  Berlin    Pride Parade in Berlin   Uhr
23.06.2018, SA  Berlin ab Hermannplatz    Pride Parade behindert und verrückt feiern  15:00 Uhr Uhr
23.05.2018, MI  Trier, Tagungs- und Gästehaus Barmherzige Brüder, Nordallee 1, 54292 Trier    Bundesteilhabegesetz: Vom Tiger zum Kätzchen?  18:00 - 20:30 Uhr Uhr
21.05.2018, MO  Lobbach    Schulung zu rechtlichen Grundlagen der Teilhabeberatung   Uhr
21.05.2018, MO  Köln: Start Köln-Ehrenfeld S-Bahn, Kundgebung 16:00 Uhr Odonien, Hornstr. 85, Köln-Neuehrenfeld    Mad Pride Parade mit Kundgebung   Uhr

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