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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Aufbau von acht neuen Beratungsstellen in Schleswig-Holstein

Von Ottmar Miles-Paul am 09.12.2020
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Kiel: Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland startet mit acht weiteren Beratungsstellen zur ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) ins neue Jahr 2021. Damit sei die flächendeckende EUTB Beratung in Schleswig-Holstein weiterhin sichergestellt, berichtet der Verein.

Seit 2018 gibt es bundesweit kostenlose und unabhängige Beratungsangebote für Menschen mit Behinderungen, von Behinderungen bedrohte Menschen und deren Angehörigen und Freunde. Diese Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) werden durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert. Die EUTB unterstützt Menschen mit Behinderungen und von Behinderungen bedrohte Menschen dabei, das Recht auf eine selbstbestimmte Teilhabe in der Gesellschaft zu erlangen. Dabei berät die EUTB zu individuellen Teilhabeleistungen und Möglichkeiten der Selbstbestimmung. Die EUTB ist ein ergänzendes Angebot neben dem bestehenden Anspruch auf Beratung durch die jeweiligen Rehabilitationsträger.

In Schleswig-Holstein starteten 2018 insgesamt 28 EUTB Beratungsstellen mit der Arbeit. Als vor ein paar Wochen bekannt wurde, dass neun EUTB Beratungsstellen zum Ende 2020 geschlossen werden, war unklar, wie eine flächendeckende Beratung in Schleswig-Holstein weiterhin gewährleistet werden kann. Nach mehreren Gesprächen hat sich der Trägerverein Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZSL Nord) dazu entschieden die Standorte Husum, Flensburg, Rendsburg, Eckernförde, Plön, Lübeck, Bad Oldesloe und Itzehoe ab 2021 zu übernehmen.

"Der Ausbau der EUTB Beratungsstellen ist für uns eine große Herausforderung, aber wir freuen uns auf diese Aufgabe und sind uns sicher, dass es uns gelingen wird“, so Stefan Jöns vom Vorstand des ZsL Nord. Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland ist eine originäre Selbstvertretungsorganisation in Schleswig-Holstein und bietet bereits in Kiel seit 2018 kostenlose und unabhängige EUTB Beratung an. "Im Sinne unseres Vereines und der konzeptionellen Projektausrichtung, werden wir alle Beratungsstellen mit Menschen mit Behinderungen besetzen und damit das echte Peer Counseling (Betroffenenberatung) der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung umsetzen“, so die Geschäftsführerin Janine Kolbig.

Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland stecke schon mitten in den Planungen und blicke zuversichtlich in das Jahr 2021. Die Stellenanzeige für die EUTB Berater*innen ist auf der Website des ZsL Nord unter www.zsl-nord.de verfügbar.

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