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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Austellungsbeitrag Liebe macht arm

Von Ottmar Miles-Paul am 28.09.2016
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Ellen Keune mit beschriebener TafelLudwigsburg: "Gott ist Liebe" heißt eine Fotoaußtellung, die noch bis zum 31. Oktober an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg zu sehen ist. Markenzeichen der gezeigten Fotos ist eine kleine Tafel, auf der die unterschiedlichen abgelichteten Menschen ihren Satz zum Thema Liebe notiert haben. So auch die Inklusionsbotschafterin Ellen Keune, die unter dem Motto "Liebe macht arm" deutlich macht, was Liebe bei der gegenwärtigen Gesetzgebung für behinderte Menschen bedeuten kann, wenn sie auf Aßistenz angewiesen sind.

"Liebe macht arm. Behinderte Menschen mit Aßistenzbedarf und ihre Partner*innen müßen oft auf Sozialhilfeniveau leben, da momentan das Einkommen und Vermögen beider angerechnet wird. (2016)“, schrieb Ellen Keune auf die Tafel, bevor sie sich in der Cafeteria der Hochschule in Position brachte. Damit weist sie die Betrachter*innen auf das derzeitige Dilemma vieler Menschen mit Aßistenzbedarf hin. Sehr erfreut ist die Inklusionsbotschafterin und Studentin darüber, daß die Sprüche auf ihre Anregung hin nicht nur in gut lesbarer Schwarzschrift unter den Bildern abgedruckt sind, sondern diese auch an jedem Bilderrahmen in Brailleschrift gelesen werden können.

Initiiert und organisiert wird die Außtellung von Bunt fürs Leben, die als Teil der Hochschulgemeinde für die geschlechtliche und sexuelle Vielfalt an der Hochschule stehen. Die Gruppe möchte Gesprächspartner*in über Coming-Out, Fragen zu LGBTTIQ und sonstige Problemstellungen an der Hochschule sein und mit verschiedenen Projekten für das Thema sensibilisieren. So auch mit dieser Außtellung. Nachdem die Fotostrecke unter dem Motto "Ich glaube bunt" im Rahmen des CSD 2016 (Christopher Street Day) vom 19.07.2016 bis zum 31.07.2016 in der Leonhardskirche in Stuttgart-Mitte zu Gast war, ist sie nun wieder bis zum 31. Oktober an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg, Gebäude C, Auf der Karlshöhe 2 im 2. OG zu sehen.

Ellen Keune hatte sich u.a. bereits im Mai diesen Jahres am Trauermarsch zur Teilhabe behinderter Menschen zum Sozialministerium von Baden-Württemberg beteiligt. Die Inklusionsbotschafterin setzt sich u.a. für ein gutes Bundesteilhabegesetz ein, das diesen Namen verdient. An der Evangelischen Hochschule Ludwisgsburg setzt sie sich immer wieder für Vielfalt und Teilhabe ein und informiert regelmäßig über die Situation und Belange behinderter Menschen.

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