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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Berichte über Benachteiligungen in den Medien

Von Ottmar Miles-Paul am 06.10.2014
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Constantin GroschKaßel: Weshalb ein Bundesteilhabegesetz längst überfällig ist, machen eine Reihe von Beispielen deutlich, über die vor kurzem in den Medien berichtet wurden. Jonas Pioch aus Landsberg hat zum Beispiel gerade sein Jurastudium mit Prädikatsexamen abgeschloßen. Jetzt will er sein Referendariat machen, danach unbedingt arbeiten. Obwohl Ehrgeiz, Engagement und ein hohes Einkommen sich für ihn finanziell nicht lohnen werden, denn er darf aufgrund seines Aßistenzbedarfs nur maximal 2.600 Euro ansparen.

Über die Situation von Jonas Pioch, der sich auch in der Politik engagiert, hat das Fernsehmagazin Kontrovers des Bayerischen Rundfunks Ende Juli berichtet. Dabei kommt auch Constantin Grosch zu Wort, der im Frühjahr über 125.000 Unterschriften an die Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt und die behindertenpolitischen SprecherInnen der Bundestagsfraktionen in Berlin übergeben hat. Er weist darauf hin, daß Liebe arm macht, da auch PartnerInnen und Partner von behinderten Menschen, die Leistungen für ihre Aßistenz vom Sozialamt bekommen, arm gemacht werden.

Link zum Fernsehbericht in Kontrovers

Ende September hat darüber hinaus das Fernsehmagazin Sehen statt hören des Bayerischen Rundfunks unter dem Motto "Kommunikation ist kein Luxus" über die Probleme gehörloser Menschen bei der Teilhabe am Arbeitsleben und über die Notwendigkeit des Teilhabegeldes und des Bundesteilhabegesetzes berichtet.

Link zur Sehen statt hören

Matthias Keitzer, der eine Petition unter dem Motto " Teilhabegesetz Jetzt" gestartet hat, die bereits über 17.000 UnterstützerInnen hat, hatte vor kurzem ebenfalls die Gelegenheit in einem längeren Interview zu erläutern, warum gehörlose und hörbehinderte Menschen bei der Kommunikation erheblich benachteiligt werden und ein Bundesteilhabegesetz dringend nötig ist. Dabei ging es auch um die Frage eines bundeseinheitlichen Teilhabegeldes.

Link zum Interview

In der Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg" berichtete das SWR-Fernsehen ebenfalls vor nicht allzu langer Zeit über die Situation von Klaus Mück, der ebenfalls von der Anrechnung des Einkommens und Vermögens betroffen ist.

Link zur Sendung Zur Sache Baden-Württemberg

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