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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

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Bundesregierung rudert zurück

Von Ottmar Miles-Paul am 18.03.2015
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Corinna RüfferBerlin (kobinet) Den heutigen Beschluß des Kabinetts, die fünf Milliarden Euro, die bisher für die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe zu einem Teilhabegesetz vorgesehen sind, aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu lösen, hat die  Sprecherin für Behindertenpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen scharf kritisiert. Die Bundesregierung rudert zurück, so Corinna Rüffer. "Wer ein Teilhabegesetz schaffen möchte, das nicht nur aus schönen Worten besteht, benötigt dafür Geld. Der Bund hatte daher zugesagt, Anteile der Kosten zu übernehmen. Bisher standen die Gelder dafür in der mittelfristigen Finanzplanung immerhin ab 2018 zweckgebunden zur Verfügung. Mit der Verschiebung hin zur Allgemeinen Finanzverwaltung möchte sich die Bundesregierung nun anscheinend offen halten, wofür sie die fünf Milliarden Euro ausgeben möchte", erklärte  Rüffer.

"Seit Amtsantritt rühmt sich die Bundesregierung damit, viel für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bewegen zu wollen. Bis auf schöne Worte war davon bisher nicht viel zu merken. Der Versuch, sich nun per Kabinettsbeschluß aus bisher vereinbarten Kompromißen zu winden, läßt nicht vermuten, daß die Bundesregierung ein Teilhabegesetz vorlegen wird, das diesen Namen verdient. Aus gutem Grund protestieren daher heute Menschen mit Behinderungen gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen vor dem Kanzleramt", meint die Bundestagsabgeordnete.

Das Teilhabegesetz bietet nach ihrer Ansicht die Chance, die Situation behinderter Menschen erheblich zu verbeßern. "Wir könnten die Bedingungen so verändern, daß es Menschen mit Behinderungen möglich wird, ihr Leben so selbstbestimmt zu gestalten, wie nichtbehinderte Menschen es ganz selbstverständlich tun", betonte sie. "Wir dürfen nicht zulaßen, daß die Bundesregierung diese Chance sabotiert."

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