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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage

Eine Reihe von Regelungen des Bundesteilhabegesetzes sind schon in Kraft getreten. Am 1. Januar 2020 folgen weitere. Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" bieten wir Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung.

 

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Bundestag beschloss bessere Vergütung von Betreuer*innen

Gesendet von Ottmar Miles-Paul am 20.05.2019
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Berlin: Der Bundestag hat letzte Woche beschlossen, die seit fast 14 Jahren unveränderte Vergütung von beruflichen Betreuerinnen und Betreuern um durchschnittlich 17 Prozent zu erhöhen. Das bisherige Vergütungssystem aus der Kombination von Stundensätzen und Stundenzahlen wird durch fallbezogene Monatspauschalen abgelöst. Nun muss nach Informationen der Bundesvereinigung Lebenshilfe noch der Bundesrat zustimmen, damit das Gesetz so schnell wie möglich in Kraft treten kann.

"Das war höchste Eisenbahn. Betreuungsvereine und Betreuungsbüros sind finanziell ausgeblutet, manche mussten bereits schließen. Die Erhöhung der Vergütung nach so langer Zeit kann aber nur ein erster Schritt sein. Wir müssen die so wichtige Arbeit der beruflichen Betreuerinnen und Betreuer dauerhaft auf sichere Füße stellen. Wer die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung will, darf nicht an ihren Unterstützern sparen", erklärte die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe Ulla Schmidt.

Hintergrund:

Gerichtlich bestellte Betreuerinnen und Betreuer übernehmen die rechtliche Betreuung von Personen, die aufgrund von körperlichen, geistigen, psychischen oder seelischen Beeinträchtigungen nicht in der Lage sind, ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise selbstständig zu regeln. Die kommunalen Betreuungsbehörden und Amtsgerichte stellen einen Betreuungsbedarf fest und setzen einen Betreuer ein, wenn möglich aus dem persönlichen Umfeld. Ist dies aus verschiedenen Gründen nicht möglich, werden Berufsbetreuerinnen und -betreuer oder Vereinsbetreuer von den Amtsgerichten bestellt. Derzeit werden rund 1,3 Millionen Menschen rechtlich betreut. Hiervon werden zirka 45 Prozent von den 12.000 Berufs- und Vereinsbetreuern betreut. Im Durchschnitt hat jeder selbstständige Berufsbetreuer 39 und jeder Vereinsbetreuer 32 Betreuungen. Die Lebenshilfe hat bundesweit mehr als 80 Betreuungsvereine, die Betreuer beraten und auch Menschen mit Behinderung betreuen.

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08.10.2018, MO  Manfred-Sauer-Stiftung Lobbach    Intensiv-Kurs Recht zu rechtlichen Grundlagen für die Teilhabeberatung  8.10. - 12.10.2018 Uhr
25.09.2018, DI  Kreuztal bei Siegen    Mehr Selbstbestimmung und Teilhabe durch das neue Bundesteilhabegesetz auch in unserer Region?!  17:00 Uhr Uhr
01.09.2018, SA  Haus der Region Hannover    Auftaktveranstaltung einer Fortbildungsreihe zum Bundesteilhabegesetz  10.00 - 15.00 Uhr Uhr
15.08.2018, MI  Jugendgästehaus Duderstadt    Teilhabeberatung beim Sommercamp  14:30 - 17:00 Uhr Uhr
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