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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Bundesteilhabegesetz muss Türen öffnen

Von Ottmar Miles-Paul am 07.08.2014
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Stefan Göthling am TelefonDuderstadt: Das zu schaffende Bundesteilhabegesetz muß nach Ansicht von Stefan Göthling, dem Geschäftsführer des Netzwerks von Menschen mit Lernschwierigkeiten - Mensch zuerst, vor allem Türen für behinderte Menschen aus Sonderwelten hin zur Inklusion in den verschiedenen Lebensbereichen öffnen. Dies erklärte der Thüringer am Rande des Sommercamps, das noch bis Freitag in Duderstadt stattfindet.

"Es kann nicht sein, daß die Hilfen für behinderte Menschen häufig noch an Sondereinrichtungen gebunden sind und all diejenigen, die andere Wege gehen möchten, hart dafür kämpfen müßen. Ich erwarte mir von einem Bundesteilhabegesetz, daß dieses endlich Türen öffnet, um den Weg zur Inklusion gezielt zu unterstützen und echte Wahlmöglichkeiten eröffnet. Dabei müßen wir vor allem Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf besonders unterstützen und diese als Maßstab nehmen", erklärte Stefan Göthling. Er habe selbst erlebt, wie schwierig der Weg aus einer Werkstatt für behinderte Menschen hin zu einer Beschäftigung mit guter Unterstützung außerhalb der Werkstatt ist. Vor allem habe er in den vielen Jahren seines Wirkens für Mensch zuerst viele Menschen getroffen, denen viel zu wenig zugetraut wurde und die nicht genug Unterstützung bekommen haben, um neue Wege zu gehen, die für sie beßer paßen. Persönliche Budgets seien hierfür eine wichtige Hilfe, doch müße deren Nutzung erleichtert und in allen Bereichen ermöglicht werden. "Ein Mensch, der in einer Tagesförderstätte unterstützt wird oder in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeitet, muß dabei unterstützt werden, Alternativen auszuprobieren und diese zu leben anstatt lebenslang auf diese Sondereinrichtungen fixiert zu sein."

"Die Abschaffung der Anrechnung des Einkommens und Vermögens ist wichtig. Genau so wichtig ist, daß behinderte Menschen die Hilfen bekommen, die sie brauchen - sei es die Persönliche Aßistenz, Alternativen zu Werkstätten und Tagesförderstätten oder barrierefreie Informationen wie in Leichter Sprache. Wir müßen zusammen an einem Strang ziehen, um mit dem Bundesteilhabegesetz der Inklusion ein großes Stück näher zu kommen", so Stefan Göthling.

Link zu den Kernpunkten für ein gutes Bundesteilhabegesetz

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