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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

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Eine Reihe von Regelungen des Bundesteilhabegesetzes sind schon in Kraft getreten. Am 1. Januar 2020 folgen weitere. Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" bieten wir Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung.

 

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Frauenbeauftragte bauen Netzwerk auf

Gesendet von Ottmar Miles-Paul am 28.02.2018
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Webgrafik: Frauen-Beauftragte in Einrichtungen Kassel: Frauen-Beauftragte aus Einrichtungen kommen heute zu einem zweitägigen Arbeitstreffen in Kassel zusammen. Seitdem sie im vergangenen Jahr verpflichtend vorgesehen sind, wurden in ganz Deutschland Frauen-Beauftragte gewählt, die nun in ihre Arbeit starten und ein Netzwerk aufbauen wollen. Für kobinet berichtet Ricarda Kluge von Weibernetz:

Am 28. Februar und 1. März 2018 veranstaltet das Projekt „Ein Bundesnetzwerk für Frauen-Beauftragte in Einrichtungen“ von Weibernetz bereits das zweite Arbeits-Treffen für Frauen-Beauftragte aus Werkstätten und Wohn-Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen zum Aufbau eines bundesweiten Netzwerks für Frauen-Beauftragte in Einrichtungen.

Eingeladen sind Frauen-Beauftragte, ihre Unterstützerinnen und die Trainerinnen zur Ausbildung von Frauen-Beauftragten aus dem gesamten Bundesgebiet. Das Treffen ist Teil einer Veranstaltungsreihe im Rahmen des Projekts, die den Prozess der Gründung eines starken und selbstbestimmten Netzwerks für Frauen-Beauftragte in Einrichtungen begleiten. In der Projektlaufzeit bis September 2019 werden die Frauen Ideen für eine starke Interessenvertretung der Frauen-Beauftragten sammeln und alle Schritte bis zur Gründung des geplanten Netzwerks gemeinsam entwickeln und umsetzen. Dieser Prozess wird von den Projektmitarbeiterinnen bei Weibernetz organisatorisch unterstützt und inhaltlich begleitet. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert das Projekt.

„Ende Oktober 2017 hatten wir mit dem ersten Arbeits-Treffen einen tollen Auftakt für die Gründung des Netzwerks“, so Ricarda Kluge, Projektleiterin beim Weibernetz. „Mehr als 80 Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet haben erste Ideen und konkrete Wünsche für das zukünftige Netzwerk zusammengetragen. Auf dem zweiten Treffen starten wir jetzt mit der Arbeit an den konkreten Schritten, denn vor uns liegt noch ein weiter Weg.“ In den kommenden knapp zwei Jahren werden noch weitere bundesweite und regionale Treffen folgen, auf denen die Frauen eine Reihe Fragen diskutieren und entscheiden müssen, bevor sie dann im September 2019 ihr Netzwerk gründen werden.

Seit 2017 sind Frauen-Beauftragte in allen Werkstätten für behinderte Menschen verpflichtend. Seitdem sind in ganz Deutschland Frauen-Beauftragte gewählt worden, die nun in ihre Arbeit starten. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, die Interessenvertretung der Frauen in den Einrichtungen und der Schutz vor Gewalt. Diese Themen stellen hohe Ansprüche an die Frauen. Sie brauchen deshalb gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit vor Ort, die Unterstützung der Leitung und der gesamten Einrichtung, eine fundierte Ausbildung und nicht zuletzt ein Netzwerk, das die Frauen ermutigt und stärkt und ihre Interessen wirkungsvoll vertritt. Yvonne Hasse, Projektmitarbeiterin und Expertin in eigener Sache bei Weibernetz sieht das so: „Ein Netzwerk für Frauen-Beauftragte ist wichtig, damit die Frauen von Anfang an eine Anlaufstelle haben, an die sie sich wenden können. So ein Netzwerk wollen wir jetzt gemeinsam mit vielen Frauen aufbauen.“

Für weitere Informationen erreichen Sie die Projekt-Mitarbeiterinnen bei Weibernetz unter frauen-beauftragte[at]weibernetz[dot]de oder telefonisch unter: 0561 – 72 88 53 14

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