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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" bietet das NETZWERK ARTIKEL 3 im folgenden Informationim zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung.

symbolisch Paragrafen
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Gespräche zur Behindertenbewegung

Von Ottmar Miles-Paul am 08.07.2020
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Kassel: Über 60 Veranstaltungen und Aktivitäten wurden schon im ersten Monat des auf zwei Monate angelegten Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen durchgeführt. In der zweiten Hälfte dürften die Gespräche mit Aktivist*innen der Behindertenbewegung über die Geschichte, Ziele und Aktivitäten besonders spannend sein. Einige wenige Plätze sind für die Serie der drei Online-Veranstaltungen noch für Nicht-Sommercamp-Teilnehmer*innen frei.

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe zur Behindertenbewebgung machen am Donnerstag, den 9. Juli von 20.00 bis 21:00 Uhr sozusagen die Großeltern der Behindertenbewegung. "Wie war das damals mit den Anfängen der Behinderten-Bewegung in Deutschland? Warum fand ein Hunger-Streik in Bremen statt? Und was war los beim Krüppel-Tribunal in Dortmund?" Über das und vieles anderes kann bei einem Glas Whisky, Saft, Wein oder Tee mit Birgit Rothenberg aus Dortmund und mit Horst Frehe aus Bremen gesprochen werden. Sozusagen als kurzfristig hinzugekommener Überraschungsgast ist auch Prof. Dr. Theresia Degener.

Am Donnerstag, den 16. Juli kommen dann von 20:00 bis 21:00 Uhr die "Eltern der Behinderten-Bewegung" in der Zoomkonferenz zu Wort. "Was damals alles besser oder schlechter war? Wie spannend oder ätzend die Zeiten in der Behinderten-Bewegung ab Mitte der 80er Jahre waren? Und was die Aktiven von damals heute machen?" Über das und vieles anderes kann bei einem Glas Whisky, Saft, Wein oder Tee mit Christian Judith von K-Produktion und Jörg Fretter vom Archiv der Behindertenbewegung gesprochen werden.

Den Abschluss der dreiteiligen Reihe, aber nicht minder spannend, bilden am Mittwoch, den 29. Juli die "Jungen Wilden der Behinderten-Bewegung". Was macht die heutige Generation der Behinderten-Bewegung – die sogenannten jungen Wilden – alles? Won welchen Gedanken sind sie angetrieben? Und was wünschen sie sich für die Zukunft?" Über das und vieles anderes kann bei einem Glas Whisky, Saft, Wein oder Tee mit Jenny Bießmann, Raúl Krauthausen, Nancy Poser und Constantin Grosch von AbilityWatch gesprochen werden.

Wer spontan noch an einer dieser Veranstaltungen bzw. an allen Veranstaltungen online per Zoom oder Telefon teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail bei Ottmar Miles-Paul melden, der die Veranstaltungen moderiert. "Es sind zwar nur noch einige Plätze frei, aber für besonders Behindertenbewegte bzw. an der Behindertenbewegung Interessierte lässt sich vielleicht noch was machen", betonte er. E-Mail: ottmar[dot]miles-paul[at]bifos[dot]de

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