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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Immer weniger Essen bis der Tod eintritt

Von Ottmar Miles-Paul am 19.11.2016
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Dirk Bergen in seiner WohnungFreiburg: Dirk Bergen ißt bereits seit Wochen weniger, weil ihm die Situation, daß er nicht weiß, wie lange er seine Aßistenz noch in der eigenen Wohnung bekommt, enormen Streß bereitet. Wenn er ins Heim muß, dann wird er immer weniger Eßen, bis der Tod eintritt. Das kündigte der 73jährige in einem Fernsehbeitrag der SWR Landeßchau Baden-Württemberg an. Erlebt Dirk Bergen das, was einigen behinderten Menschen drohen könnte, wenn das Bundesteilhabegesetz so kommen sollte, wie es der derzeitige Entwurf vorsieht? Das fragen sich derzeit viele, die die Berichte über Dirk Bergen verfolgen.

Seit Monaten wird Dirk Bergen von den Behörden bedrängt, sich einen Heimplatz zu suchen, weil die Kosten für seine Aßistenz zu teuer sind. Obwohl verschiedene Medien bereits darüber berichtet haben, ist für Dirk Bergen immer noch keine Lösung in Sicht, in der eigenen Wohnung bleiben zu dürfen. Dies ist jetzt nach einem ersten Ultimatum, sich einen Heimplatz bis zum 30. September 2016 zu suchen, auf den 28. Februar 2017 vom Sozialamt in Freiburg verschoben worden. "Wo sind all die Bundestagsabgeordneten, die die Ängste behinderter Menschen vor solchen Kämpfen mit den Sozialämtern vom Tisch wischen?" Das fragen sich immer mehr Menschen, die wie das Kaninchen vor der Schlange sitzen, wenn es am 24. November in der Koalitions-Arbeitsgruppe darum gehen dürfte, ob Zwangseinweisungen in Heime oder Zwangspoolen zukünftig auf breiterer Ebene Realität wird. Daß so manche Sozialämter Gewehr bei Fuß stehen, das zeigt die sonst recht progreßive Stadt Freiburg derzeit.

Link zum Fernsehbericht über die Situation von Dirk Bergen in der Landeßchau Baden-Württemberg des SWR Fernsehen vom 17.11.2016

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