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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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In Lübeck: Alleine in Not

Von Ottmar Miles-Paul am 03.04.2018
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Symbol AusrufezeichenLübeck (kobinet) In Lübeck lebt eine behinderte Frau ohne ausreichende Versorgung, weil der Assistenzdienst den Vertrag gekündigt hat. Wie die Lübecker Nachrichten vor Ostern berichteten, ist durch die Kündigung einer Mitarbeiterin des Pflegedienstes die Versorgung der Frau mit Assistenz total zusammengebrochen. Dennoch wehrt sie sich mit Kräften dagegen, in eine Anstalt abgeschoben zu werden. Die Frau ist schwerstbehindert und zudem krank. Zwar hilft ihr noch ihre Mutter. Diese ist jedoch mit ihren 80 Jahren nur noch sehr beschränkt belastbar.

Gedanken hierzu von kobinet-Redakteur Gerhard Bartz

Hier wird die Pflegesituation in Deutschland deutlich spürbar. Um Schrauben, um Anlagemöglichkeiten werden sich mehr Gedanken gemacht als um die Menschen. Dort, wo der Konsum möglich ist, werden die Straßen planiert und verbreitert. Geht es dagegen um Menschen, ganz egal in welchem Zusammenhang, egal ob es um Kinderhort oder Altenpflege, um kranke oder behinderte Menschen geht, ist kein Geld da. Schließlich ist dort für den Götzen Wachstum kein Futter enthalten. Angeblich. Dabei käme es lediglich auf die Formeln an. Auch ein Mehr an Menschlichkeit ließe sich bilanzieren. Aber eben nicht bei den Banken und Versicherungen. Die gegenwärtige Regierung muss sich, unabhängig davon, ob sie "christlich" oder "sozial" oder gar beides auf ihrer Fahne stehen hat, vorhalten lassen, dass sie auch im neuen Koalitionsvertrag den Wachstum der Wirtschaft über alles gestellt hat. Diesem sind jedoch längst Grenzen gesetzt. Also können wir Wege suchen und auch finden, die vorhandenen Mittel anders zu verteilen. Zum Wohle aller. Auch dem der Pflegenden! Damit nicht nur die Frau in Lübeck wieder am Leben teilhaben kann.

Link zum Beitrag in den Lübecker Nachrichten

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