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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Inklusion oder Exklusion?

Von Ottmar Miles-Paul am 20.04.2018
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GesetzbuchLudwigsburg: Auch bei den diesjährigen Veranstaltungen und Aktionen zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen spielt das Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung eine wichtige Rolle. "Inklusion oder Exklusion?" lautet beispielsweise der Titel einer Veranstaltung, die die Ludwigsburger Grünen am 25. April um 19.30 Uhr im Staatsarchiv Ludwigsburg durchführen. Der Ludwigsburger Aktivist Antonio Florio, der auch bei den Protesten für ein gutes Bundesteilhabegesetz dabei war, hatte diese Veranstaltung angestoßen.

 

Mit dabei sind die Landes-Behinderten-Beauftragten Stephanie Aeffner, Ottmar Miles-Paul, dem Gründungsmitglied des Behinderten-Verband Selbstbestimmt Leben in Deutschland und Antonio Florio von Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg. Moderiert wird die Veranstaltung von Professorin Dr. Kerstin Merz-Atalik. "Inklusion und Teilhabe sind politische wie gesellschaftliche Aufgabe, Zielvorstellung und Herausforderung. Es gibt ein grundsätzliches Recht aller Menschen auf Teilhabe. Aufgabe der Gesellschaft ist es, in allen Lebensbereichen Strukturen zu schaffen, die es den Mitgliedern dieser Gesellschaft ermöglichen, sich barrierefrei darin zu bewegen. Das Bundesteilhabegesetz hat bei der Verabschiedung für viele Diskussionen gesorgt, wie die Teilhabe und Inklusion behinderter Menschen verbessert werden kann. Nachdem die ersten Teile des Gesetzes in Kraft getreten sind, ziehen wir mit unseren ReferentInnen eine erste Bilanz: Wo wird Inklusion gefördert? Wo wird Exklusion weiter zementiert?", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.

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