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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

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Eine Reihe von Regelungen des Bundesteilhabegesetzes sind schon in Kraft getreten. Am 1. Januar 2020 folgen weitere. Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" bieten wir Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung.

 

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Interview mit Verena Bentele zu Teilhabechancen

Gesendet von Ottmar Miles-Paul am 10.03.2015
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Brigitte Faber,
 Martina Puschke und Verena BenteleKaßel/Berlin: Im Interview mit den Projektleiterinnen des Weibernetz, Brigitte Faber und Martina Puschke, sprach Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, über ihre erste Jahresbilanz, die Notwendigkeit eines Bundesteilhabegesetzes und politischen Handlungsbedarf bei Gender-Themen.

Der Handlungsbedarf, den Verena Bentele sieht, ist nach Informationen des Weibernetz groß. Im Interview äußerte sie unter anderem: "Leider ist es immer noch so, daß Frauen, und insbesondere Frauen mit Behinderung, in vielen Fällen besonders benachteiligt sind. Sei es in der Bildung oder im Beruf, Frauen mit Behinderung müßen sich noch immer mehr behaupten und werden öfter diskriminiert. (...) Wichtig ist auch, daß Frauen und Mädchen mit Behinderung bestimmen sollen, wo sie leben möchten und mit wem, wer ihre Aßistenz sein soll. Sie sollen ein Sexualleben haben und mehr Familie gründen dürfen. Da müßen wir mehr Unterstützung ermöglichen durch Elternaßistenz und unterstützte Elternschaft. Erschreckend finde ich es, wenn Frauen und Mädchen in Einrichtungen beklagen, daß sie keine Privatsphäre haben. Das ist doch für andere Menschen selbstverständlich."

Darüber hinaus sieht Verena Bentele in einem zu schaffenden Bundesteilhabegesetz "große Chancen für die Entwicklung alternativer Lebensmodelle. (...) Wenn es gelingt, ein Bundesteilhabegeld einzuführen, das als Budget für eigene Zwecke wie zum Beispiel Aßistenz oder Gebärdensprachdolmetscher eingesetzt werden kann, dann vergrößern sich auch die Teilhabechancen."

Das gesamte Interview und viele weitere Artikel können in der aktuellen Ausgabe der WeiberZEIT, der Zeitung der Politischen Intereßenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz, gelesen werden unter www.weibernetz.de Dort kann die Zeitung, die auch in Leichter Sprache herausgegeben wird, kostenlos bestellt oder gelesen werden.

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Termine

Nächster Termin ist am 20.09.2019, FR
Demonstration Spahn-Pläne zur Beatmung

Bertha-von-Suttner-Platz - hinter dem Hbf Düsseldorf (), 20.09.2019, FR 17:00 Uhr,

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20.08.2019, DI  Erfurt    Selbst Aktiv Klausur zum Bundesteilhabegesetz   Uhr
23.07.2019, DI  Kleisthaus Berlin    Anhörung zum Angehörigen-Entlastungsgesetz  10:00 - 12:00 Uhr Uhr
18.07.2019, DO  Erfurt    Rahmenverträge mitgestalten  11:00 - 16:00 Uhr Uhr
22.06.2019, SA  Berlin    Pride Parade  Ab 15:00 Uhr
25.03.2019, MO  Berlin    Vorstellung von Gesetzesvorschlägen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention  13:00 Uhr Uhr
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