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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Interview mit Verena Bentele zu Teilhabechancen

Von Ottmar Miles-Paul am 10.03.2015
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Brigitte Faber,
 Martina Puschke und Verena BenteleKaßel/Berlin: Im Interview mit den Projektleiterinnen des Weibernetz, Brigitte Faber und Martina Puschke, sprach Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, über ihre erste Jahresbilanz, die Notwendigkeit eines Bundesteilhabegesetzes und politischen Handlungsbedarf bei Gender-Themen.

Der Handlungsbedarf, den Verena Bentele sieht, ist nach Informationen des Weibernetz groß. Im Interview äußerte sie unter anderem: "Leider ist es immer noch so, daß Frauen, und insbesondere Frauen mit Behinderung, in vielen Fällen besonders benachteiligt sind. Sei es in der Bildung oder im Beruf, Frauen mit Behinderung müßen sich noch immer mehr behaupten und werden öfter diskriminiert. (...) Wichtig ist auch, daß Frauen und Mädchen mit Behinderung bestimmen sollen, wo sie leben möchten und mit wem, wer ihre Aßistenz sein soll. Sie sollen ein Sexualleben haben und mehr Familie gründen dürfen. Da müßen wir mehr Unterstützung ermöglichen durch Elternaßistenz und unterstützte Elternschaft. Erschreckend finde ich es, wenn Frauen und Mädchen in Einrichtungen beklagen, daß sie keine Privatsphäre haben. Das ist doch für andere Menschen selbstverständlich."

Darüber hinaus sieht Verena Bentele in einem zu schaffenden Bundesteilhabegesetz "große Chancen für die Entwicklung alternativer Lebensmodelle. (...) Wenn es gelingt, ein Bundesteilhabegeld einzuführen, das als Budget für eigene Zwecke wie zum Beispiel Aßistenz oder Gebärdensprachdolmetscher eingesetzt werden kann, dann vergrößern sich auch die Teilhabechancen."

Das gesamte Interview und viele weitere Artikel können in der aktuellen Ausgabe der WeiberZEIT, der Zeitung der Politischen Intereßenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz, gelesen werden unter www.weibernetz.de Dort kann die Zeitung, die auch in Leichter Sprache herausgegeben wird, kostenlos bestellt oder gelesen werden.

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