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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

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Eine Reihe von Regelungen des Bundesteilhabegesetzes sind schon in Kraft getreten. Am 1. Januar 2020 folgen weitere. Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" bieten wir Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung.

 

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Kölner EUTB-Beratungsstellen vernetzen sich

Gesendet von Ottmar Miles-Paul am 31.07.2018
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Köln (kobinet) Kölner Beratungsstellen für die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) bilden ein Netzwerk und laden zur Auftaktveranstaltung am 6. September ein. In Köln gibt es nach Informationen der Peer Counselorin und Inklusionsbotschafterin Rose Jokic inzwischen vier unabhängige Beratungsstellen für Menschen mit Behinderung. Es sind die Vereine Deaf guide Deaf, der Deutsche Schwerhörigenbund, der Verein "Selbstbestimmt Leben" Behinderter Köln und der Elternverein mittendrin.

Hinter allen vier Beratungsstellen stehen nach Informationen von Rose Jokic Vereine der Selbsthilfe und Selbstvertretung von Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen. Das Beratungsangebot stehe allen Menschen mit Behinderung für Fragen der Teilhabe in allen Lebensbereichen offen. Jede der Kölner Beratungsstellen hat Spezialgebiete, in denen sie über besonders viel Erfahrung verfügt. Das Netzwerk bündele die Erfahrungen und fördert den Austausch über besondere Beratungs-, Bildungs und Veranstaltungsangebote.
"Mit der Trägerschaft der Selbsthilfevereine ist sichergestellt, dass hier das Interesse der Ratsuchenden im Vordergrund steht und Interessen von zahlenden Ämtern oder von Trägern der Behindertenhilfe in der Beratung keine Rolle spielen. In allen vier Kölner Stellen arbeiten Berater*innen, die selbst mit einer Behinderung leben und nach dem Ansatz des 'Peer Counseling' beraten", berichtet Rose Jokic.

Finanziert werden diese Beratungsstellen der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). "Teilhabe ist Menschenrecht" ist das Motto des Netzwerks, unter welchem es sich bei der Auftaktveranstaltung am 6. September 2018 vorstellt. "Mit Beraterinnen und Beratern sowie Gästen aus der Politik wollen wir bei der Eröffnungsfeier im Bürgerzentrum Ehrenfeld das Beratungsangebot vorstellen und laden Sie dazu ein, mit uns ins Gespräch zu kommen", so Rose Jokic. Erwartet werden unter anderen Elfi Scho-Antwerpes, Mitglied des Rates und Bürgermeisterin der Stadt Köln, Alfons Polczyk, Referatsleiter beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und Dr. Christof Stamm vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen.

"Menschen mit Behinderung haben das Recht auf umfassende Teilhabe in der Gesellschaft. Sie haben das Recht auf unterstützende Leistungen für ein selbstbestimmtes Leben und die Teilhabe auf der Arbeit, beim Wohnen und Leben, in der Schule, in Ausbildung oder Studium und in der Freizeit. Die Umsetzung der Rechte auf Teilhabe wird nicht zuletzt auch durch die UN-Behindertenrechtskonvention gefordert." Das sagt Norbert Böttges, der Vorsitzende des Kölner Ortsvereins im Deutschen Schwerhörigenbund. Doch wer Leistungen wie Hilfsmittel oder Assistenz will, muss Anträge stellen und sich im Dschungel der Rechte und Zuständigkeiten zurecht finden. Für Kölner*innen mit Behinderung gibt es durch die Beratungsstellen des Netzwerks Unterstützung.

Die Auftaktveranstaltung findet statt am 6. September 2018 von 15 bis 17 Uhr im Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429, 50825 Köln. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit bei Getränken und Snacks ins Gespräch zu kommen. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei mit dem Rollstuhl zugänglich. Es werden Schrift- und Gebärdensprach-Dolmetschende sowie eine induktive Höranlage vor Ort sein. Anreise mit öffentlichem Nahverkehr wird empfohlen, da die Anzahl von Parkplätzen stark begrenzt ist.

Das Kölner EUTB-Netzwerk besteht aus den vier Vereinen:

EUTB DeafGuideDeaf
Gabelsbergerstraße 53
50674 Köln
Telefon: 0173 8961577
E-Mail: info[at]mhdeaf[dot]de
Webseite: http://www.deafguidedeaf.de

EUTB Deutscher Schwerhörigenbund Landesverband NRW Lupusstraße 22
50670 Köln
Telefon: 0221 - 68 47 60
Fax: 0221 - 120 88 37
E-Mail: eutb-nw[at]schwerhoerigen-netz[dot]de
Webseite: http://www.muenster.org/dsb-landesverband-nrw

EUTB mittendrin e.V.
Luxemburger Straße 189-191
50939 Köln
Telefon: 0221 2943 8498
E-Mail: beratung[at]mittendrin-koeln[dot]de
Webseite: http://www.mittendrin-koeln.de

EUTB "Selbstbestimmt leben" Behinderter Köln e.V.
An der Bottmühle 2
50678 Köln
Telefon: 0221 32 22 90
Telefax: 0221 32 14 69
E-Mail: beratung[at]eutb-sl-koeln[dot]de
Webseite: http://www.zsl-koeln.de

 

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Termine

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Frühere Termine (Archiv)
08.10.2018, MO  Manfred-Sauer-Stiftung Lobbach    Intensiv-Kurs Recht zu rechtlichen Grundlagen für die Teilhabeberatung  8.10. - 12.10.2018 Uhr
01.09.2018, SA  Haus der Region Hannover    Auftaktveranstaltung einer Fortbildungsreihe zum Bundesteilhabegesetz  10.00 - 15.00 Uhr Uhr
15.08.2018, MI  Jugendgästehaus Duderstadt    Teilhabeberatung beim Sommercamp  14:30 - 17:00 Uhr Uhr
12.08.2018, SO  Duderstadt vom 12. - 17. August 2018    Sommercamp zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen   Uhr
09.08.2018, DO  Georg-Michael-Pfaff Saal der Volkshochschule Kaiserslautern    Selbstbestimmt leben in Kaiserslautern?  18:30 Uhr Uhr
23.06.2018, SA  Berlin    Pride Parade in Berlin   Uhr
23.06.2018, SA  Berlin ab Hermannplatz    Pride Parade behindert und verrückt feiern  15:00 Uhr Uhr
23.05.2018, MI  Trier, Tagungs- und Gästehaus Barmherzige Brüder, Nordallee 1, 54292 Trier    Bundesteilhabegesetz: Vom Tiger zum Kätzchen?  18:00 - 20:30 Uhr Uhr
21.05.2018, MO  Lobbach    Schulung zu rechtlichen Grundlagen der Teilhabeberatung   Uhr
21.05.2018, MO  Köln: Start Köln-Ehrenfeld S-Bahn, Kundgebung 16:00 Uhr Odonien, Hornstr. 85, Köln-Neuehrenfeld    Mad Pride Parade mit Kundgebung   Uhr

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