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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Kooperation für Ausbildungs- und Arbeitsplätze im Saarland

Von Ottmar Miles-Paul am 06.03.2020
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Saarbrücken: Eine Million Euro sollen im Saarland zur Schaffung von 30 neuen Ausbildungsplätzen und 70 neuen Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung in die Hand genommen werden. Hierfür hat die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann gestern zusammen mit Heidrun Schulz, der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, und Patrik Lauer, dem Vorsitzenden des Saarländischen Landkreistages, eine Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet.

"Unser Ziel muss es sein, möglichst vielen Menschen mit Behinderungen eine Chance auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu geben. Daher führt unser Ministerium gemeinsam mit der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland und dem Landkreistag das neue Förderprogramm durch. In gemeinsamer Verantwortung für die inklusive gesellschaftliche Teilhabe behinderter Menschen sollen damit die Voraussetzungen für die nachhaltige Verbesserung der Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen im Saarland geschaffen werden“, erklärte die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann.

"In den letzten Jahren ist die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen gestiegen. Dennoch ist es für diesen Personenkreis unverändert schwieriger, eine Arbeitsstelle zu finden. Menschen mit einer Schwerbehinderung sind erkennbar länger ohne Beschäftigung als Arbeitslose ohne Schwerbehinderung. Im Jahr 2019 waren schwerbehinderte Arbeitslose durchschnittlich 350 Tage arbeitslos, nicht-schwerbehinderte Arbeitslose dagegen nur 240 Tage“, so Heidrun Schulz, Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit. "Dies ist für uns Anlass, weiterhin an dieser Situation gemeinsam zu arbeiten. Menschen mit Behinderungen sind oft sehr gut qualifiziert und leistungsstark. Sie sind für Unternehmen wertvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Für die Umsetzung des Programms stellt das Inklusionsamt beim Landesamt für Soziales des Saarlandes Mittel aus dem Sondervermögen Ausgleichsabgabe in Höhe von einer Million Euro zur Verfügung, die zusätzlich zum bestehenden Förderinstrumentarium der Arbeitsverwaltung für die Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben bereitstehen. Insgesamt sollen dadurch im Saarland mindestens 30 neue Ausbildungsplätze für junge Menschen mit Behinderung sowie mindestens 70 neue Arbeitsplätze für schwerbehinderte arbeitslose oder arbeitsuchende Menschen in Betrieben und Dienststellen des allgemeinen Arbeitsmarktes geschaffen werden. Mit diesem Programm, das bis zum 31. Dezember 2022 laufen wird, leisten die Beteiligten nach ihrer Ansicht einen wesentlichen Beitrag, um die Forderung der UN-Behindertenrechtskonvention auf berufliche und gesellschaftliche Inklusion im Saarland zu erfüllen.

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