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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

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Landschaftsverband informiert zum Bundesteilhabegesetz

Von Ottmar Miles-Paul am 15.07.2019
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Münster: Mit dem neuen Bundesteilhabegesetz ändern sich auch wichtige Zuständigkeiten. Damit der Übergang für alle Beteiligten problemlos gelingt, bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) auf mehreren Wegen Unterstützung.

"Neben der persönlichen Beratung durch die Hilfeplaner steht unser Unterstützungsangebot im Wesentlichen auf drei Säulen", erklärt LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. Zum einen hat der LWL eine Internetseite konzipiert, auf der Fragen rund um das BTHG beantwortet werden. "Wichtig war uns dabei, die Fragen zu beantworten, die die Menschen bewegen", sagt Münning. Das heißt: Menschen mit einer geistigen Behinderung erhalten im neuen, stetig wachsenden Online-Wissensportal wichtige Informationen in leicht verständlicher Sprache - zum Beispiel, ob in Zukunft jeder ein eigenes Bankkonto benötigt oder wie die Regelung zum Taschengeld sein wird. 

Ein weiterer Bereich der Seite beantwortet Fragen, die vor allem für gesetzliche Betreuer relevant sind. Für Leistungserbringer und andere Expertinnen stehen darüber hinaus umfangreicheres Hintergrundwissen und weitergehende Erläuterungen zur Verfügung. Das Wissensportal erklärt außerdem, was sich hinter komplizierten Begriffen wie Teilhabeplanverfahren, Bedarfsermittlungsinstrument oder Lebensunterhaltsbedarf verbirgt. 

Das zweite Angebot des LWL ist eine Telefon-Hotline. "Hier kann jeder anrufen, der Fragen zum BTHG hat, egal ob persönlich Betroffener, Angehöriger oder Inklusionsexperte", erklärt Münning. Er geht davon aus, dass die meisten Fragen durch das geschulte Personal der Hotline am Telefon geklärt werden können. Diese Vorgehensweise schaffe nicht nur schnelle und niedrigschwellige Hilfe für Betroffene, sondern entlaste auch die Hilfeplaner des LWL. Matthias Münning erklärte dazu: "Wenn Bürgerinnen und Bürger mit Fragen zum BTHG nicht erst ihre persönlichen Hilfeplaner kontaktieren müssen, können diese ihre Zeit besser für eine individuelle Betreuung ihrer Klienten nutzen."

Mit mehreren Informationsveranstaltungen in ganz Westfalen-Lippe informieren darüber hinaus die LWL-Experten persönlich über die neuen Bestimmungen des Gesetzes, wie der Verband mitteilte.

Das LWL-Wissensportal zum BTHG ist abrufbar unter http://www.bthg2020.lwl.org. Dort finden sich auch die Termine der Informationsveranstaltungen.

Die Telefon-Hotline ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 20 Uhr unter 0251/591-5115 erreichbar.

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