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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Modellprojekt zur Elternassistenz geht zu Ende

Von Ottmar Miles-Paul am 21.01.2016
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Logo des bbeHannover/Erfurt: Seit das Projekt "Elternaßistenz erproben" vor drei Jahren vom Bundesverband behinderter und chronische kranker Eltern (bbe) mit einer Projektförderung der Aktion Mensch gestartet wurde, hat sich viel weiterentwickelt. Innerhalb der drei Jahre wurden rund 500 Menschen bundeweit zum Thema Elternaßistenz beraten, mindestens 100 Eltern konnten bei der Beantragung der Elternaßistenz konkret unterstützt werden. Nun geht das Projekt zu Ende.

"An beiden Beratungßtandorten Erfurt und Hannover konnten wir uns gut vernetzen und Selbsthilfegruppen behinderter Eltern bei ihren regelmäßigen Treffen unterstützen. Bei mehreren bundesweiten Familientagungen in Uder und einem Fachtag in Erfurt haben wir das Thema Unterstützung für Eltern mit Behinderungen interdisziplinär und behinderungsübergreifend diskutiert. Der Elternaßistenzdienst in Hannover hat inzwischen eine Leistungsvereinbarung und begrüßt inzwischen die sechste Familie, die Elternaßistenz direkt vom bbe nutzt", berichtet Kerstin Blochberger vom bbe.

Auch auf Bundesebene haben die selbst behinderten Mitarbeiterinnen des Projektes viel bewirkt. "Aktiv haben wir an mehreren Studien, in wißenschaftlichen Beiräten und als Fachexpertinnen mitgearbeitet. Bei der Erarbeitung der Empfehlung des Deutschen Vereins zum Thema Unterstützung für Eltern mit Beeinträchtigungen und an der Broschüre Familie und Inklusion des Bundesforums Familie waren wir beteiligt. So konnten wir bewirken, daß Elternschaft von Menschen mit Behinderungen von Beginn an mitgedacht wird", so Kerstin Weiß vom Vorstand des bbe.

In die Diskußion um Einkommens- und Vermögensgrenzen für die Elternaßistenz hat sich das Projekt mehrfach eingebracht. Die bbe-Umfrage zum Thema Elternaßistenz im Jahr 2015 hat ergeben, daß nur jede dritte Familie, die Elternaßistenz benötigt, einen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen kann. Alle anderen müßen die behinderungsbedingten Hilfen bei der Versorgung der Kinder komplett selbst finanzieren und leben trotz Erwerbstätigkeit deshalb mit der gesamten Familie auf Sozialhilfeniveau.

Zum Abschluß des Modellprojekts wird in Hannover gemeinsam mit den Netzwerk Elternschaft und Behinderung in der Region Hannover eine öffentliche Lesung stattfinden und der neue Ratgeber "Elternaßistenz" vorgestellt. Diesen Ratgeber gibt es erstmals auch als Zusammenfaßung in Leichter Sprache. Beide Broschüren können auf der Homepage des bbe unter http://www.behinderte-eltern.de/Papoo_CMS/index.php?menuid=75 herunter geladen werden.

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