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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

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Recht auf Leichte Sprache verankern

Von Ottmar Miles-Paul am 14.05.2014
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Kaßel - Anette Bourdon,
 Sigrid Arnade,
 Josef StröbelAnläßlich eines Übungs-Seminars zur Leichten Sprache in Kaßel bekräftigte das Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten Mensch zuerst und die Intereßenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), daß das Recht auf Leichte Sprache endlich gesetzlich verankert werden muß.

Das Übungs-Seminar zur Leichten Sprache fand im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales durch ESF-Mittel geförderten Projektes "Peers zu Profis - Neue Wege zu einer inklusiven Sozialwirtschaft" der ISL statt. Dabei ging es einerseits darum, daß die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ganz konkreten Beispielen lernen konnten, was Leichte Sprache bedeutet und wie Texte in Leichter Sprache gestaltet werden müßen. Andererseits bekräftigten die OrganisatorInnen und TeilnehmerInnen die Forderung nach gesetzlichen Regelungen für eine Leichte Sprache. 

"Übersetzungen in Leichte Sprache und die Prüfung durch Menschen mit Lernschwierigkeiten sind gut. Aber ohne richtige Rechte ist das zu wenig", brachte es Josef Ströbl von Mensch zuerst auf den Punkt. Josef Ströbl, Anette Bourdon und Anita Kühnl von Mensch zuerst wirkten an dem Seminar mit und machten deutlich, wie die Prüfung von Texten in Leichter Sprache funktioniert und gaben Tipps für Verbeßerungen. Aus Sicht der ISL heißt dies, daß das Recht auf Informationen in Leichter Sprache im zu reformierenden Bundesbehindertengleichstellungsgesetz verankert werden muß, wie Dr. Sigrid Arnade, die als Geschäftsführerin der ISL am Seminar teilnahm, bekräftigte. "Wir müßen verstehen, welche Rechte wir haben", machte Josef Ströbl deutlich. "Deshalb ist es auch wichtig, daß im Bundesteilhabegesetz von vorne herein ein Recht auf Informationen in Leichter Sprache drin ist."

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