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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Rechtsanspruch auf Gebärdensprache

Von Ottmar Miles-Paul am 26.09.2014
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Katrin WernerVon Franz Schmahl

Berlin (kobinet) Anläßlich des Internationalen Tages der Gehörlosen wirbt die behindertenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Katrin Werner, heute für eine beßere Inklusion von Gehörlosen sowie Menschen mit Hörschwierigkeiten und für eine weitere Verbreitung der deutschen Gebärdensprache. Nach Angaben des Deutschen Gehörlosen-Bundes leben etwa 80.000 Gehörlose in Deutschland. Von den circa 16 Millionen Schwerhörigen sind 140.000 auf Gebärdensprachdolmetscher angewiesen.

Dazu erklärt Katrin Werner: „Die kürzlich vorgelegte Auswertung des Behindertengleichstellungsgesetzes hat deutlich gemacht, daß in deutschen Behörden immer noch Handlungsbedarf bei der Inklusion von Menschen mit Hörschwierigkeiten herrscht. Obwohl es einen Rechtsanspruch auf eine/n GebärdensprachdolmetscherIn und andere geeignete Kommunikationshilfen gibt, hapert es 10 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes immer noch an der Umsetzung. Aber nicht nur in Behörden gibt es Nachholbedarf, auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen wie z.B. der Bildung oder bei Angeboten privater Unternehmen ist der Weg noch weit. Für eine Inklusion von Gehörlosen und Menschen mit Hörschwierigkeiten ist eine flächendeckende Bereitstellung von GebärdensprachdolmetscherInnen auf allen gesellschaftlichen Ebenen und in allen Lebenslagen wie –phasen unerläßlich. Diese Aßistenzleistung muß bedarfsgerecht und unabhängig von Einkommen und Vermögen gewährt werden."

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