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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
Link zum Bundesteilhabegesetz


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Reger Austausch zu Werkstätten und Alternativen

Von Ottmar Miles-Paul am 13.07.2019
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Kassel: Roland Frickenhaus und Heinz Becker sind am 3. Dezember 2018 mit einem Offenen Brief an die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) und an die Werkstatträte Deutschland (WRD) an die Öffentlichkeit gegangen. Der mittlerweile von über 100 Organisationen und Einzelpersonen unterstützte Offene Brief mit der Kritik an der geäußerten Haltung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention durch Werkstätten, hat mittlerweile eine Reihe von Aktivitäten ausgelöst und gestern bei einem ersten Treffen zu einem Austausch zwischen verschiedenen Akteuren in diesem Bereich in Kassel geführt.

Trotz Sommerpause waren gestern über 20 der 117 Unterstützer*innen des Offenen Briefes der Einladung von Roland Frickenhaus und Heinz Becker zu einem Austausch ins Kasseler Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen gefolgt. Mit dabei war auch ein Vertreter der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen und von den Werkstatträten Deutschland, die sich der geäußerten Kritik stellten und im gemeinsamen Austausch nach Lösungen für die Verbesserung der Situation von behinderten Menschen, die in Werkstätten arbeiten, suchten. 

Während des zum Teil sehr persönlichen Austausches schilderten die Teilnehmer*innen ihre Erfahrungen und Positionen zur Beschäftigung in Werkstätten. Vor allem machten sich diese aber auch Gedanken darüber, wie das bisherige nicht den Grundsätzen der UN-Behindertenrechtskonvention entsprechende System verändert und zu gleichberechtigten Arbeitsverhältnissen umgewandelt werden könnte. Das Budget für Arbeit spielte dabei genauso eine Rolle, wie die Kritik an den Bedingungen in manchen Werkstätten und die Unwilligkeit der Arbeitgeber*innen behinderte Menschen zu beschäftigen. 

Also genug Stoff, um dran zu bleiben und sich auch weiterhin in die Diskussion um die Staatenprüfung Deutschlands im Bereich der Werkstätten für behinderte Menschen und der Schaffung von Alternaitven einzumischen. Daher ist für Anfang nächsten Jahres ein weiteres Treffen zum vertieften Austausch anvisiert. 

Link zum Offenen Brief und zur Liste der Unterzeichner*innen

Link zum kobinet-Bericht vom 6. März zum Offenen Brief

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