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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" bietet das NETZWERK ARTIKEL 3 im folgenden Informationim zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung.

symbolisch Paragrafen
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Schwungvoll in die Teilhabeberatung

Von Ottmar Miles-Paul am 13.10.2018
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Kassel: Schwungvoll feierte gestern der in Kassel ansässige Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) die Einweihung der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) für die Stadt und den Landkreis Kassel. Nachdem der Verein bereits im März mit der Beratung für die Stadt Kassel begonnen hatte, übernahm dieser nun auch die Beratung für den Landkreis Kassel. Nach den Grußworten und der Darstellung der Arbeit der Beratungsstelle durch die MitarbeiterInnen und den Vorstand wurde mit einer Disco bis spät in die Nacht abgerockt, denn wie der Leiter der neuen Beratungsstelle, Uwe Frevert, deutlich machte, "ist es ein Grund zu feiern, dass nun die Beratung von behinderten für behinderte Menschen (Peer Counseling) endlich gefördert wird.

Ein Team von fünf Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen sind in der neuen Beratungsstelle angestellt, ergänzt wird dies von einem Netzwerk weiterer behinderter Menschen, die ihre Erfahrungen in die Beratungsarbeit mit einbringen. Und so gestalten sich die Themen, mit denen Ratsuchende an die Beratungsstelle treten, auch bereits sehr bunt, wie die Beraterin Claudia Hessel bei der Eröffnungsfeier deutlich machte. Dies reiche von Fragen zur Beantragung eines Schwerbehindertenausweises, über Anfragen über die Möglichkeit der Anschaffung eines Assistenzhundes für ein blindes Mädchen, bis zu Beratungsanfragen zum Thema Arbeit, wie zum Beispiel außerhalb einer Werkstatt für behinderte Menschen. Hans-Günter Heiden von der Fachstelle Teilhabeberatung war extra aus Berlin zur Einweihungsfeier gekommen, weil die Kasseler Beratungsstelle eine wichtige Vernetzungsfunktion in Hessen hat. Hier seien viele Kompetenzen gebündelt, die über den Raum Kassel hinaus strahlen. Die Fachstelle bietet vielfältige Informationen für die ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen an und unterstützt die BeraterInnen u.a. durch Information, Schulung und Vernetzung.

Heute findet im Kasseler Zentrum für selbstbestimmtes Leben ein Vernetzungstreffen der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) statt, bei dem sich u.a. BeraterInnen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen treffen, die im Sinne des Peer Counselings beraten.

Link zu weiteren Informationen zur ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle in Kassel

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