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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Solidaritätsdemo für Markus Igel in Saarbrücken

Von Ottmar Miles-Paul am 14.01.2019
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Saarbrücken: "Aufruf zur Demo am 24. Januar um 11 Uhr vor dem Landesamt für Soziales, Hochstraße 67, in 66115 Saarbrücken - Gegen #Heimzwang und Lohndumping in der Behindertenassistenz", heißt es auf dem Plakat, das auf die Solidaritätsdemo zur Unterstützung von Markus Igel in seinem Kampf für Assistenz und damit für ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung hinweist. 

"verhindert, dass die menschenunwürdige Praxis Alltag in deutschen Behörden wird", heißt in dem Aufruf. "Presse und Fernsehen werden vor Ort sein und berichten. Mit Samuel Koch und Raul Krauthausen haben sich zudem prominente Unterstützer des Protestes angekündigt. Gebt uns gerne auf Facebook bescheid, ob ihr kommen könnt: www.facebook.com/events/808256759507090/", heißt es weiter in dem Aufruf.

"Markus Igel ist schwerbehindert und braucht rund um die Uhr Hilfe. Seine gesamte Kindheit und Jugend hat er in einem Heim verbracht. Dank seiner Assistent*innen kann er heute jederzeit essen, trinken oder auf Toilette gehen und ein selbstbestimmtes Leben in seiner eigenen Wohnung führen. Doch damit könnte jetzt Schluss sein: Markus droht mit 31 Jahren die erneute Zwangsunterbringung im Heim. Die Behörde will die lebensnotwendige Assistenz nicht mehr bezahlen! Markus soll seine jahrelang angestellten Hilfskräfte entlassen und sich osteuropäische Pflegekräfte zu Dumping-Löhnen suchen. Markus hat eine Sprachbehinderung und ist zur Kommunikation auf Personen angewiesen, die der deutschen Sprache fließend mächtig sind. Die Behörde verlangt, dass Markus Mitarbeiter arbeitslos werden und dafür Menschen unter Mindestlohn arbeiten sollen", heißt es zum Hintergrund u.a. im Aufruf für die Demonstration.

Über 50.000 Menschen haben bereits auf der Petitionsplattform change.org eine Petition für Markus Igel unterstützt. Zudem wurden bereits über 17.000 Euro für einen Darlehensfonds für Markus Igel gespendet, so dass dieser seine Assistent*innen nicht entlassen muss.

Link zum Aufruf für die Solidaritätsdemo

Link zur Fundraising-Aktion

Link zur Petition für Markus Igel

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