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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Tag des Persönlichen Budgets in Arnsberg

Von Ottmar Miles-Paul am 25.10.2018
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Arnsberg (kobinet) Die Unterstützungsleistungen des Staates als Nachteilsausgleich wurden in der Vergangenheit häufig in Form von Sachleistungen abgegolten. Das Persönliche Budget ist eine weitere Leistungsform, bei der behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen eine Geldleistung erhalten, um damit ihren Unterstützungsbedarf selbst zu organisieren. Das kann eine Arbeitsassistenz für wenige Stunden im Monat ebenso sein wie eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung sein.

Gesetzliche Grundlage für das Persönliche Budget ist Paragraf 29 Sozialgesetzbuch, Abschnitt IX. Obwohl alle Menschen mit Behinderungen das Persönliche Budget beantragen können, nutzen es aber nur wenige. Mit dem „Tag des Persönlichen Budgets“ wollte das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Arnsberg auf diese Möglichkeit hinweisen. „Für diese Menschen ist das Persönliche Budget ein Erfolgsmodell, das es ihnen ermöglicht, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen“, unterstreich Manuel Salomon vom KSL Arnsberg. Es gebe ihnen ein Mehr an alltäglicher Flexibilität, Selbstverantwortung und an Möglichkeiten, Unterstützungsleistungen individuell zu gestalten.

Besonders interessant für die Teilnehmer waren die Erfahrungen von Budgetnutzerinnen, welche darüber berichteten, wie sie das Persönliche Budget für ihre individuellen Anforderungen einsetzen. „Nur weil ich die Dinge in meinem Leben nicht mehr selbstständig lösen kann, heißt das nicht, dass ich nicht mehr selbstbestimmt und autonom in meinen Entscheidungen sein kann,“ sagte eine der Budgetnutzerinnen. Bei einer Reha-Maßnahme sei sie auf Informationen zum Persönlichen Budget gestoßen, berichtete sie. „Mein Leben ist mit dem Persönlichen Budget planbarer geworden und ich kann zuverlässiger agieren“, unterstreicht die 57-Jährige, die das Persönliche Budget seit 2015 zur Alltagsbegleitung bezieht.

Eindrucksvoll dokumentiert werden die durch die großformatigen Tafeln der Wanderausstellung „Das Persönliche Budget – mehr als Geld“, auf denen unter anderem Budgetnehmer ihre persönlichen Erfahrungen mit dieser gesetzlich begründeten Leistungsform schildern. Die Ausstellung wurde von den Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben NRW, einem Projekt des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie des Europäischen Sozialfonds entwickelt und tourt derzeit durch das gesamte Bundesland. Das für den Regierungsbezirk Arnsberg zuständige Kompetenzzentrum „KSL Arnsberg“ hat seinen Sitz in Dortmund. Weitere Informationen zu dieser Ausstellung gibt es auf dieser Website.

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