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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

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Eine Reihe von Regelungen des Bundesteilhabegesetzes sind schon in Kraft getreten. Am 1. Januar 2020 folgen weitere. Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" bieten wir Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung.

 

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Teilhabeberatungsnetz in Stuttgart komplett

Gesendet von Ottmar Miles-Paul am 29.10.2018
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Stuttgart: Mit dem Bundesteilhabegesetz wurde in §32 der gesetzliche Rahmen für die bundesweite Einführung der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) geschaffen. Mittlerweile haben bundesweit mehr als 500 EUTB-Beratungsstellen ihre Arbeit aufgenommen. Vier dieser Beratungsstellen aus Stuttgart haben sich zusammengeschlossen, um behinderungsübergreifend Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen sowie deren Angehörige zu Themen der Teilhabe und Rehabilitation zu beraten.

Das Besondere an diesem neuen Angebot ist nach Informationen von Friedrich Müller vom Zentrum selbstbestimmt Leben Stuttgart (ZsL), dass es nach dem Prinzip "Eine für alle" arbeitet. Das bedeutet: Die Nutzer*innen können sich mit allen Anfragen an ihre EUTB-Stellen vor Ort wenden. Es kommt dabei nicht darauf an, welche Teilhabebeeinträchtigung der / die jeweilige Betroffene hat: Jede EUTB-Stelle ist Ansprechpartner für alle Anfragen sowie für alle Beeinträchtigungsformen und soll keine Konkurrenz für andere Beratungsangebote darstellen. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist, dass die Beratung parteiisch, ergebnisoffen und vertraulich für die jeweiligen Ratsuchenden auf Augenhöhe nach dem Prinzip des Peer Counseling erfolgt. Peer Counseling bzw. Peer-Beratung bedeutet, dass die jeweiligen Berater*innen der EUTB-Stellen in den allermeisten Fällen selbst mit einer Behinderung leben und mit diesem Erfahrungshintergrund ihr Wissen als “Expert*innen in eigener Sache“ an die Betroffenen weitergeben.

Die Beratung orientiert sich dabei ausschließlich an den Wünschen und Bedürfnissen der betroffenen Ratsuchenden und soll diesen dabei helfen, im Sinne der Selbstermächtigung und -befähigung ihre Anliegen und Bedürfnisse hinsichtlich der eigenen Teilhabe gegenüber den jeweiligen Kostenträgern und Leistungserbringern zu vertreten und durchzusetzen.

“Die Kooperationspartner der EUTB in Stuttgart wirken gemeinsam daraufhin, dass die Peer Beratung in dieser Stadt gemäß dem Motto 'Eine für alle' umgesetzt wird,“ betont Britta Schade, Peer-Beraterin der EUTB beim Zentrum Selbstbestimmt Leben Stuttgart.

Die vier Beratungsstellen mit ihren jeweiligen Schwerpunkten sind:

  • Der Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg als Interessenvertretung für blinde und sehbehinderte Menschen

  • Das Zentrum selbstbestimmt Leben in Stuttgart, das schon seit mehreren Jahren betroffenen Menschen behinderungsübergreifend nach dem Prinzip des Peer Counceling berät.

  • Der Deutsche Schwerhörigenbund in Stuttgart als Vertretung für Menschen mit einer Hörbehinderung

  • Die Offene Herberge, ein Psychatrie-Selbsthilfeverein mit Gruppen- und Bildungsangeboten für Menschen mit psychischen Einschränkungen.

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Termine

Nächster Termin ist am 20.09.2019, FR
Demonstration Spahn-Pläne zur Beatmung

Bertha-von-Suttner-Platz - hinter dem Hbf Düsseldorf (), 20.09.2019, FR 17:00 Uhr,

Link zum Demonstrationsaufruf auf Facebook

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Anstehende Termine
20.09.2019, FR  Bertha-von-Suttner-Platz - hinter dem Hbf Düsseldorf    Demonstration Spahn-Pläne zur Beatmung  17:00 Uhr Uhr
02.10.2019, MI  Halle (Saale)    Was macht einen guten Landesrahmenvertrag aus?  10:30 bis 16:00 Uhr Uhr
05.11.2019, DI  Großen Saal in der "Alten Parteischule“, Werner-Seelenbinder-Straße 14, in 99096 Erfurt    Fachtag zu personenzentrierten Leistungen  10:00 - 16:00 Uhr
Frühere Termine (Archiv)
11.09.2019, MI  Berlin    Anhörung zum Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz RISG  10:00 - 12:00 Uhr Uhr
10.09.2019, DI  Vor dem Bundesministerium für Gesundheit, Friedrichstraße 108 in Berlin    Demonstration für den Erhalt der Selbstbestimmung  15:00 - 18:00 Uhr Uhr
20.08.2019, DI  Erfurt    Selbst Aktiv Klausur zum Bundesteilhabegesetz   Uhr
23.07.2019, DI  Kleisthaus Berlin    Anhörung zum Angehörigen-Entlastungsgesetz  10:00 - 12:00 Uhr Uhr
18.07.2019, DO  Erfurt    Rahmenverträge mitgestalten  11:00 - 16:00 Uhr Uhr
22.06.2019, SA  Berlin    Pride Parade  Ab 15:00 Uhr
25.03.2019, MO  Berlin    Vorstellung von Gesetzesvorschlägen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention  13:00 Uhr Uhr
06.12.2018, DO  Köln    2. LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte  10:00 - 16:00 Uhr Uhr
03.12.2018, MO  Berlin    DBR-Veranstaltung: Arm ab und arm dran - Armutsrisiko Behinderung  10.00 - 16.00 Uhr Uhr
19.11.2018, MO  Berlin    Inklusionstage des BMAS  19.11.18 11.00 - 20.11.18 14:00 Uhr Uhr

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