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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

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VdK: 30.000 Verfahren vor Sozialgerichten

Von Ottmar Miles-Paul am 17.09.2019
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Kassel: Allein im Jahr 2018 hat der Sozialverband VdK bundesweit rund 30.000 Verfahren vor den Sozialgerichten geführt. Die Zahl der Menschen, die sozialrechtlichen Rat beim VdK suchen, steige zudem stetig an. "Viele Menschen in Deutschland kommen mit dem komplizierten Sozialstaat nicht mehr klar“, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele auf der Eröffnung der ersten bundesweiten VdK-Juristentagung in Kassel.

Der VdK sei mit über zwei Millionen Mitgliedern der größte Sozialverband und führe die meisten Verfahren vor den Sozialgerichten. Im Kasseler Kongress-Palais kommen seit gestern 200 VdK-Juristinnen und -Juristen aus den 13 VdK-Landesverbänden für zwei Tage zusammen, um aktuelle Themen des Sozialrechts zu diskutieren. Dabei geht es um Krankengeld, Schmerzbegutachtung, Recht und Praxis von Widerspruchsausschüssen in der Sozialversicherung sowie die Rolle und Funktion eines Revisionsgerichts, heißt es in einer Presseinformation des Verbandes.

Die VdK-Jurist*innen helfen beispielsweise bei Schwierigkeiten und Streit um Hilfsmittel, den Pflegegrad, Krankengeld, dem Antrag auf Schwerbehinderung, Erwerbsminderungs- und Altersrenten. Sie füllen Anträge aus, führen den Schriftverkehr mit Behörden und Gerichten und reichen Klage ein. Dabei vertreten sie die Mitglieder durch alle drei Instanzen: vom Sozialgericht, über das Landessozialgericht bis zum Bundessozialgericht mit Sitz in Kassel, der "Hauptstadt des Sozialrechts".

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