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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage

Eine Reihe von Regelungen des Bundesteilhabegesetzes sind schon in Kraft getreten. Am 1. Januar 2020 folgen weitere. Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" bieten wir Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung.

 

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Verbändeanhörung im bayerischen Sozialministerium

Gesendet von Ottmar Miles-Paul am 11.05.2016
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Verbändeanhörung zum Referentenentwurf des geplanten BundesteilhabegesetzesMünchen: Gestern, am Dienstag den 10. Mai, fand im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales eine Verbändeanhörung zum Referentenentwurf des geplanten Bundesteilhabegesetzes statt. Geladen waren bayerische Behindertenverbände, Wohlfahrtsverbände und kommunale und überörtliche Träger der Sozialhilfe.

Die Vertreter des Staatsministeriums begrüßten, daß endlich ein Referentenentwurf für ein Bundesteilhabegesetz vorliege. Im Anschluß gaben die zahlreichen Vertreter der Verbände und Vereine jeweils ein 3-minütiges Statement zum Referentenentwurf ab. Hierbei wurde maßive Kritik am Gesetzesentwurf geäußert. Besonders die Organisationen aus der Selbstvertretung und aus der Selbsthilfe äußerten vehemente Kritik und bescheinigten dem vorliegenden Entwurf einen Rückschritt in die siebziger Jahre. Es handele sich um ein reines Spargesetz auf Kosten der Betroffenen, vor allem für Menschen mit Behinderung, die auf erhebliche Unterstützungsleistungen angewiesen seien. Ein Paradigmenwechsel fände nicht statt, im Gegenteil, der Verbleib im Fürsorgesystem werde zementiert. Von mehr Teilhabe und Selbstbestimmung könne überhaupt keine Rede sein. Es bestünde sogar die Gefahr, daß gewachsene Systeme, wie zum Beispiel persönliche Aßistenz, zerstört werden.

Selbst die Vertreter der Kostenträger äußerten maßive Kritik, allerdings erwartungsgemäß aus völlig gegenteiligen Gründen. Die Kalkulation der zu erwartenden Kosten sei in keiner Weise nachvollziehbar und nicht handfest untermauert. Versprochene Einsparungen seien nicht in dem Entwurf sichtbar.

Am Schluß der Runde lobten die Vertreter des Staatsministeriums erneut den Referentenentwurf, was in dem gut gefüllten Veranstaltungßaal einen Tumult auslöste. Sie versprachen aber die Kritikpunkte am 23. Mai bei der Anhörung der Bundesländer in Berlin vorzutragen.

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Termine

Nächster Termin ist am 15.08.2018, MI
Teilhabeberatung beim Sommercamp

Jugendgästehaus Duderstadt (bifos), 15.08.2018, MI 14:30 - 17:00 Uhr,

Link zur Ankündigung

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Anstehende Termine
15.08.2018, MI  Jugendgästehaus Duderstadt    Teilhabeberatung beim Sommercamp  14:30 - 17:00 Uhr Uhr
01.09.2018, SA  Haus der Region Hannover    Auftaktveranstaltung einer Fortbildungsreihe zum Bundesteilhabegesetz  10.00 - 15.00 Uhr Uhr
08.10.2018, MO  Manfred-Sauer-Stiftung Lobbach    Intensiv-Kurs Recht zu rechtlichen Grundlagen für die Teilhabeberatung  8.10. - 12.10.2018 Uhr
Frühere Termine (Archiv)
12.08.2018, SO  Duderstadt vom 12. - 17. August 2018    Sommercamp zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen   Uhr
09.08.2018, DO  Georg-Michael-Pfaff Saal der Volkshochschule Kaiserslautern    Selbstbestimmt leben in Kaiserslautern?  18:30 Uhr Uhr
23.06.2018, SA  Berlin    Pride Parade in Berlin   Uhr
23.06.2018, SA  Berlin ab Hermannplatz    Pride Parade behindert und verrückt feiern  15:00 Uhr Uhr
23.05.2018, MI  Trier, Tagungs- und Gästehaus Barmherzige Brüder, Nordallee 1, 54292 Trier    Bundesteilhabegesetz: Vom Tiger zum Kätzchen?  18:00 - 20:30 Uhr Uhr
21.05.2018, MO  Lobbach    Schulung zu rechtlichen Grundlagen der Teilhabeberatung   Uhr
21.05.2018, MO  Köln: Start Köln-Ehrenfeld S-Bahn, Kundgebung 16:00 Uhr Odonien, Hornstr. 85, Köln-Neuehrenfeld    Mad Pride Parade mit Kundgebung   Uhr
15.05.2018, DI  15.-17. Mai in Stuttgart    Deutscher Fürsorgetag   Uhr
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