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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

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Eine Reihe von Regelungen des Bundesteilhabegesetzes sind schon in Kraft getreten. Am 1. Januar 2020 folgen weitere. Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" bieten wir Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung.

 

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Verena Bentele für unabhängige Beratung

Gesendet von Ottmar Miles-Paul am 12.12.2014
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Gruppenbild mit Verena Bentele im ZsL KaßelKaßel: Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, besuchte gestern Abend das Kaßeler Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Kaßel. Dabei trat sie dafür ein, daß die Potenziale behinderter Menschen in der Behindertenarbeit verstärkt genutzt werden und eine unabhängige Beratung von behinderten für behinderte Menschen durch das zu schaffende Bundesteilhabegesetz verstärkt gefördert wird.

Bei ihrem Besuch im Kaßeler Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen informierte sich die Beauftragte vor allem über die Praxis der Beratung von behinderten für behinderte Menschen (Peer Counseling) und die Herausforderungen bei der Organisation Persönlicher Aßistenz als wichtige Unterstützung für ein Leben behinderter Menschen mitten in der Gesellschaft. Diese Angebote werden vom Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) erbracht, der auch Träger des Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen ist. Die aktuellen Themen in der Intereßenvertretung behinderter Frauen, wie zum Beispiel das Thema Gewalt gegen behinderte Frauen und die Benachteiligungen in der Arbeitswelt spielten zudem eine Rolle im Gespräch mit dem bundesweit arbeitenden Weibernetz, das ebenfalls im Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen angesiedelt ist.

"Ich bin beeindruckt, was mit Hilfe der vielfältigen Erfahrungen und des know hows behinderter Menschen in den letzten Jahren in Kaßel erreicht wurde. Viele Menschen, die sonst in Einrichtungen leben würden, leben mittlerweile in ihrer eigenen Wohnung oder bekommen die Unterstützung und Aßistenz, die sie brauchen. Das Prinzip ist ganz einfach: Menschen mit Behinderung wißen selbst am besten, welche Möglichkeiten und Hilfsmittel für sie am geeignetsten sind - und können andere entsprechend gut beraten. Dieser intensive Austausch spart letztendlich auch Kosten, weil so beispielsweise die langjährige Suche nach geeigneten Hilfsmitteln entfällt", erklärte Verena Bentele nach dem Gespräch in Kaßel.

"Was mich am meisten bei meinem Besuch des Kaßeler Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen beeindruckt hat, ist das Selbstbewußtsein dieser Menschen. Hier wird nicht lange darüber geredet, was alles nicht geht, sondern es wird nach Lösungen gesucht, wie etwas möglich gemacht werden kann. Diesen Geist des 'Empowerments', von Selbstbestimmung, erhoffe ich mir an vielen Stellen auf dem weiteren Weg zur Inklusion. Denn die Betroffenen selbst spielen eine zentrale Rolle, damit das große Ziel der Inklusion erreicht werden kann. Daher werde ich mich auch im weiteren Prozeß der Schaffung eines Bundesteilhabegesetzes dafür stark machen, daß die unabhängige Beratung verstärkt gefördert wird und die Rahmenbedingungen für die Persönliche Aßistenz für behinderte Menschen verbeßert werden."

Im Kaßeler Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Kaßel arbeiten über 45 Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen als fest angestellte Beschäftigte, die eine Reihe von Angeboten für behinderte Menschen koordinieren bzw. Projekte durchführen. Darüber hinaus beschäftigt der Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) über 350 AßistentInnen im Aßistenzdienst, die dazu beitragen, daß behinderte Menschen selbstbestimmter leben können. Im freiRAUM des Zentrums finden darüber hinaus viele Veranstaltungen von behinderten und nichtbehinderten Menschen statt, die weitgehend von ehrenamtlich Engagierten organisiert werden.

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