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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Verena Bentele lädt zur Fachtagung zur unabhängigen Beratung ein

Von Ottmar Miles-Paul am 30.09.2015
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Verena BenteleBerlin: "Unabhängige Beratung - Erfahrungen und Qualitätßtandards", so lautet der Titel einer Fachtagung, zu der die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen Verena Bentele am 13. Oktober ins Kleisthaus nach Berlin einlädt. Dabei geht es u.a. darum, wie eine von Leistungsträgern und Leistungserbringern unabhängige Beratung außehen kann, die derzeit im Rahmen der Schaffung des Bundesteilhabegesetzes diskutiert wird.

"Eine von Leistungsträgern und Leistungserbringern unabhängige Beratung behinderter Menschen, beispielsweise die qualifizierte Beratung von behinderten Menschen durch behinderte Menschen (Peer Counseling), wird seit langer Zeit gefordert und ist auch eine Kernforderung vieler Verbände behinderter Menschen bei den Diskußionen um ein Bundesteilhabegesetz. Solche Beratungsangebote sind notwendig, um die Position der Betroffenen im Sozialleistungsdreieck gegenüber Leistungsträgern und Leistungserbringern zu stärken, ohne deren Beratungsangebote zu ersetzen. Zudem geht es darum, mit Hilfe des Peer Counseling weitere Türen zur Inklusion zu öffnen. Denn ohne eine unabhängige Beratung können viele behinderte Menschen ihre Rechtsansprüche nur schwer durchsetzen und bleiben von der gleichberechtigten Teilhabe weitgehend ausgeschloßen", heißt es in der Ankündigung der Tagung.

Dafür sei nach Ansicht vieler Behindertenorganisationen der Aufbau einer flächendeckenden Struktur unabhängiger Beratungsangebote ebenso nötig wie der individuelle Rechtsanspruch auf Beratung von behinderten Menschen, die sich Leistungsträgern gegenüber sehen. Möglicherweise könne dabei auf bereits bestehende existierende Angebote und Erfahrungen unabhängiger Beratung (zum Beispiel des Peer Counseling) aufgebaut werden, heißt es weiter in der Tagungsankündigung. Bei dieser Fachtagung geht es also zum einen um eine Bestandsaufnahme vorhandener Beratungsangebote, hauptsächlich jedoch um die Erarbeitung inhaltlicher, personeller und struktureller Qualitätßtandards, die von unabhängigen Beratungßtellen innerhalb des neuen Angebots zu erfüllen sind.

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