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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Was behinderte Eltern brauchen

Von Ottmar Miles-Paul am 20.11.2014
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Logo des bbeErfurt: Eltern mit Behinderung trafen sich vor kurzem mit VertreterInnen aus der Politik und Sozialverwaltung sowie den Anbietern für Hilfen zu einem bundesweiten Fachtag in Erfurt. Der Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe) hatte eingeladen, um Eckpunkte für die Reform der Eingliederungshilfe und die Entwicklung eines Bundesteilhabegesetzes zu erarbeiten.

"Erstmals saßen Eltern mit psychischen Erkrankungen, Eltern mit Lernschwierigkeiten und Eltern mit Körper- und Sinnesbehinderungen an einem Tisch, um ihren Bedarf an Unterstützung behinderungsübergreifend zu formulieren. Die TeilnehmerInnen haben übereinstimmend betont, daß Eltern mit Behinderung ihre Elternrolle verantwortungsvoll und selbstbestimmt ausüben können, wenn eine bedarfsdeckende, zeitnahe, einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung klar gesetzlich geregelt ist. Dafür müßen Zuständigkeitsprobleme ausgeräumt, für die Bedarfsermittlung einheitliche Standards entwickelt und die MitarbeiterInnen in den Behörden zur Lebenßituation behinderter Eltern fortgebildet werden", heißt es in der Preßeinformation des bbe.

Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung Verena Bentele unterstrich, daß eine zügigere Bearbeitung von Anträgen notwendig ist, um das Menschenrecht auf Elternschaft umsetzen zu können. Wichtig findet sie neben der Möglichkeit, daß Eltern Erwerbseinkommen auch ansparen können, eine unabhängige Beratung von Eltern für Eltern.

Susanne Schnabel vom bbe betonte, daß die Unterstützungsformen wie Elternaßistenz, begleitete Elternschaft und Patenschaften als ambulante Hilfen in vielen Regionen Deutschlands erst aufgebaut werden müßen. Die Tagungsergebniße wurden in der " Erfurter Erklärung zur Unterstützung von Eltern mit Behinderung und chronischen Erkrankungen" zusammengefaßt.

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