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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Wissen, was behinderte Menschen brauchen

Von Ottmar Miles-Paul am 22.05.2018
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Berlin: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) lässt derzeit durch das Institut für angewandte Sozialwissenschaft eine bundesweit repräsentative Befragung zur Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen in Deutschland durchführen. Bis 2021 soll die Auswertung der erhobenen Daten abgeschlossen sein. Aus Sicht des BMAS sind die zu erwartenden Daten eine verlässliche und wichtige Grundlage für die Umsetzung der UN?Behindertenrechtskonvention und für eine gute Politik für Menschen mit Behinderungen.

Kerstin Griese, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, erklärt dazu: "Die Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist wichtig für unsere gesamte Gesellschaft. Zur Verbesserung unserer Angebote wollen wir deshalb genauer wissen, was Menschen mit Behinderungen brauchen. Wir werden Menschen befragen, die mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Behinderungen leben. Wir wollen herausfinden, was ihnen hilft und was sie behindert. Damit können wir Menschen noch zielgenauer unterstützen." In Deutschland gibt es vielfältige Hilfsangebote. Aber kommt diese Hilfe auch an? Wie steht es um die Teilhabe am Leben, wenn die Gesundheit beeinträchtigt ist? Was behindert, was hilft? Wie sieht es finanziell aus, wenn eine Behinderung eingetreten ist? Entspricht die Wohnung den geänderten Bedürfnissen? Ist angemessene gesundheitliche Versorgung erreichbar? Das sind einige der zentralen Fragen, denen nachgegangen werden soll.

Im Mai werden 320.000 Haushalte mit der Frage kontaktiert, ob darin Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen leben. Aus diesem Personenkreis wird in einem zweiten Schritt die eigentliche Stichprobe gebildet, aus der heraus 16.000 Menschen mit Behinderungen befragt werden. Parallel wird eine Vergleichsgruppe mit 5.000 Menschen ohne Behinderung zu den gleichen Themen befragt. Außerdem werden 6.000 Menschen einbezogen, die in Einrichtungen leben oder die Kommunikationseinschränkungen besitzen, heißt es in der Presseinformation des BMAS.

Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/Forschungsberichte/Forschungsberichte-Teilhabe/fb-492-repraesentativbefragung-behinderung.html

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