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Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" hat das NETZWERK ARTIKEL 3 in der Laufzeit des mittlerweile abgeschlossenen Projektes vom 1.  Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 folgenden Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung bereitgestellt.

symbolisch Paragrafen
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Zentrum für selbstbestimmtes Leben am Bodensee gegründet

Von Ottmar Miles-Paul am 22.11.2018
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Oberteuringen: Auf Initiative des Leiters der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Bodensee und Inklusionsbotschafters Thomas Schalski hat der Verein Bürger für Bürger und Menschen mit Behinderung ein Zentrum für Selbstbestimmtes Leben (ZSL) für den Bodenseekreis ins Leben gerufen. Die Initiative soll im Januar 2019 in einen Verein umgewandelt werden und will dann der  Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die als Dachorganisation der Zentren für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen fungiert, beitreten. Dies teilte Thomas Schalski den kobinet-nachrichten mit.

Die ISL wurde am 19. Oktober 1990 von behinderten Frauen und Männern in Erlangen gegründet. Der Verein definiere "Behinderung“ nicht als Defizit aus einer medizinischen Perspektive. Vielmehr verstehe man Behinderung als Menschenrechtsthema. Die Leitideen sind Selbstbestimmung – Selbstvertretung – Inklusion – Empowerment. Die ISL ist der deutsche Zweig der 1980 gegründeten internationalen Selbstvertretungsbewegung behinderter Menschen "Disabled Peoples´ International - DPI". Damit vollzieht der Verein Bürger für Bürger mit der EUTB Bodensee auch die organisatorische Verpflechtung mit dem ISL, betonte Thomas Schalski. "In der Arbeit in der EUTB Bodensee haben wir den Wunsch vieler Menschen mit Behinderung erfahren, möglichst selbstbestimmt zu leben und dieses unabhängig von den Institutionen", erklärte der Initiator Thomas Schalski. "Menschen mit Behinderung sollen ihre eigenen Interessen vertreten." Der noch zu gründende Verein will daher Themen wie Assistenz, Persönliches Budget und die politische Beteiligung von Menschen mit Behinderung zum Schwerpunkt der Arbeit machen. "Aus der Erfahrung heraus, dass in vielen Vereinigungen von Menschen mit Behinderung Nichtbehinderte schnell die Führung übernehmen, können nur Menschen mit Behinderung Mitglied des ZSL Bodensee/Oberschwaben werden. Daher auch unser Motto 'Experten in eigener Sache'. Wir arbeiten stetig daran, Gleichberechtigung, Chancengleichheit und Selbstbestimmung behinderter Menschen im Einklang mit der UN–Behindertenrechtskonvention in die Realität umzusetzen", so Thomas Schalski.

"Im Bodenseekreis gibt es keine selbstbestimmte Interessensvertretung von Menschen mit Behinderung. Der Verein will diese Lücke schließen. Wir suchen noch MitstreiterInnen", betonte Thomas Schalski. Menschen mit Behinderung können sich bei Interesse an Thomas Schalski unter der Telefonnummer 07546 / 9299901 oder per E-Mail bei thomas[dot]schalski[at]eutb-bodensee-oberschwaben[dot]de melden.

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