Hintergrundbild
Menü
P

Bundesteilhabegesetz umsetzen und weiterentwickeln

symbolische Waage

Eine Reihe von Regelungen des Bundesteilhabegesetzes sind schon in Kraft getreten. Am 1. Januar 2020 folgen weitere. Im Rahmen des vom Deutschen Bundestag bewilligten und aus dem Partizipationsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Projektes "Förderung der Partizipation und Selbstvertretung behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes" bieten wir Informationen zum Bundesteilhabegesetz und dessen Umsetzung.

 

symbolisch Paragrafen
Link zum Bundesteilhabegesetz


Nachrichten

Hier werden die letzten Nachrichten angezeigt. Viele ältere Nachrichten finden Sie hier im Archiv.

Werkstätten sollen Weg in allgemeinen Arbeitsmarkt ebnen

Vor kurzem hat der Deutsche Bundestag das Ausbildungsgeld erhöht und eine Anpassung des Arbeitsentgelts in Werkstätten für behinderte Menschen diskutiert und beschlossen. Die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, hat sich während der Debatte besonders ins Zeug gelegt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit ihr folgendes Interview darüber, was die Änderungen genau bedeuten und was eigentlich getan werden müsste.

Weiterlesen
Ausführungsgesetz in Mecklenburg-Vorpommern im Landtag

Mit einem von Sozialministerin Stefanie Drese in den Landtag eingebrachten Gesetzentwurf hat die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern einen weiteren Baustein bei der Umsetzung des Bundesteilhabgesetzes (BTHG) vorgelegt.

Weiterlesen
Behindert und verrückt feiern

„Kämpfe verbinden – Normen überwinden!“ – unter diesem Motto bewegte sich am Samstagnachmittag die sechste „behindert und verrückt feiern“ Pride Parade durch die Straßen von Berlin. Mit der Demonstration protestieren Menschen mit Behinderungen und psychiatrischen Diagnosen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Zugleich wollen sie sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der Öffentlichkeit zeigen.

Weiterlesen
Eine Parade gegen Diskriminierung

Gegen Diskrimierung und für ein selbstbestimmtes Leben gingen heute in Berlin Menschen mit Behinderungen und psychiatrischen Diagnosen auf die Straße. Zum sechste Mal fand an der Spree die  „behindert und verrückt feiern" Pride Parade statt - ohne Luftballons von der Aktion Mensch oder Fähnchen großer Verbände. Erstmals startete die Parade, die bisher durch Neukölln und Kreuzberg führte, auf der Jannowitzbrücke in Mitte. Ziel der mehr als tausend Leute war wieder der Südblock am Kotti in Kreuzberg, wo Party angesagt war und die Negativauszeichnung "Glitzerkrücke" vergeben werden soll.

Weiterlesen
Neue Finanzverteilung durch Teilhabegesetz

Die grundlegenden Veränderungen, die das Bundesteilhabegesetz (BTHG) in Verbindung mit den Ausführungsgesetz mit den neugeregelten Zuständigkeiten in den einzelnen Bundesländern wirken sich maßgeblich auch auf die Haushaltsplanungen verschiedener Kostenträger aus. Die Haushaltsprognose des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen für 2020 zeigt diese Veränderungen auf.

Weiterlesen
Anforderungen an Koalitionsverhandlungen in Bremen

Bei den Koalitionsgesprächen für einen möglichen nächsten Senat in Bremen zwischen SPD, Grünen und Linken geht es in den kommenden Wochen um eine Vielzahl an Details. Dem Landesbehindertenbeauftragten aus Bremen, Dr. Joachim Steinbrück, ist es dabei wichtig, dass die Belange behinderter Menschen als Querschnittsthema in allen Facharbeitsgruppen berücksichtigt werden. Um für eine inklusive Teilhabe der fast 56.000 behinderten Menschen im Land Bremen zu werben, hat der Landesbeauftragte Anforderungen an den Koalitionsvertrag für die Wahlperiode 2019 - 2023 formuliert und veröffentlicht.

Weiterlesen
Wohngeld soll steigen

Das Wohngeld soll zum 1. Januar 2020 erhöht werden. Die Bundesregierung hat dazu den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Wohngeldes eingebracht. Darin heißt es, zuletzt sei das Wohngeld zum 1. Januar 2016 angepasst worden. Seitdem seien die Wohnkosten und die Verbraucherpreise deutlich gestiegen und würden voraussichtlich weiter steigen. Die Leistungsfähigkeit des Wohngeldes nehme dadurch mit der Zeit ab. Zusätzlich würden bereits Erhöhungen der Einkommen, die nur die Entwicklung der Verbraucherpreise ausgleichen würden, zu einer Reduktion oder zum Verlust des Wohngeldanspruchs führen.

Weiterlesen
Sozialgericht lehnt Gebärdensprachdolmetscher ab

Das Dresdner Sozialgericht lehnte kürzlich den Antrag zweier gehörloser Kinder auf Gebärdensprachdolmetscher in der Schule ab obwohl die Forderung auf den UN-Behindertenkonventionen basiert. Der 12-jährige Luis und die 10-jährige Lilly aus Freital besuchen die Förderschule für hörbehinderte Kinder in Dresden. In Fachkreisen ist seit längerem bekannt, dass die Lehrkräfte dort vorwiegend mit den Kindern sprechen. Je nach Kompetenz streuen Pädagoginnen und Pädagogen Gebärdenworte ein. In extra Förderstunden soll dann aufgeholt werden, was im Unterricht nicht vermittelt werden konnte. Die Schule sieht damit ihren Förderauftrag erfüllt.

Weiterlesen
Über 17 Milliarden Euro für Eingliederungshilfe

Im Jahr 2017 wurde in Deutschland über 17 Milliarden Euro für die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ausgegeben. 2013 waren es noch knapp über 14 Milliarden Euro. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der FDP zu Finanzströmen im SGB IX und SGB XII vor und nach dem Bundesteilhabegesetz hervor.

Weiterlesen
Mehr Lebenszufriedenheit durch unabhängige Beratung

Seit Oktober 2018 gibt es im bayerischen Neumarkt in der Oberpfalz eine ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstelle (EUTB). Bei der Beratungsstelle, die nach dem Prinzip des Peer Counseling arbeitet, melden sich viele Ratsuchende mit komplexem Beratungsbedarf. Dabei gelingt es den Berater*innen immer wieder dazu beizutragen, dass die Lebenszufriedenheit der Ratsuchenden verbessert werden kann. Dies erfuhr kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul von Anke Kidan, die in der EUTB als Peer Counselorin arbeitet.

Weiterlesen
Beratung im Sinne des Peer Counseling

Wie wichtig die ergänzende unabhängigen Teilhabeberatungstelle (EUTB) ist, das wurde bei der Mitgliederversammlung des Muldentaler Assistenzvereins am Samstag in Grimma deutlich. Vor allem sei es sehr hilfreich, dass die Aktiven in der Region ein Netzwerk der verschiedenen Beratungsstellen geschaffen haben, über das man sich gut austauschen könne. Dabei sei wichtiger Aspekt bei der Beratung, dass die Beratung im Sinne des Peer Counseling, also von Betroffenen für Betroffene, ausgeführt wird. Darauf hat der Vorsitzende des Vereins Jens Merkel hingewiesen.

Weiterlesen
Behördendschungel für viele zu dicht

Um einen größeren Überblick darüber zu bekommen, wie Menschen mit Behinderungen oder ihre Angehörigen die Beantragung von Leistungen erleben, führte die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen vom 26. Oktober bis 30. November 2018 eine Online-Umfrage durch. Die Auswertung der Umfrage mit dem Titel "Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen bei der Beantragung von Leistungen" mit 3.124 Rückmeldungen liegen nun vor und wurde auf der Homepage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen unter https://www.gruene-bundestag.de/behindertenpolitik/wie-dicht-ist-der-behoerdendschungel.html veröffentlicht.

Weiterlesen
Aktueller Ratgeber zur Elternassistenz

Pünktlich zum 20. Jahrestag der Gründung des Bundesverbandes behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe) veröffentlichte der Verein den aktualisierten Ratgeber Elternassistenz. "Vor 20 Jahren haben wir den Verein gegründet, weil kaum eine Sebsthilfeorganisation das Thema Elternschaft und Behinderung auf der Agenda hatte. Wir wollten erreichen, dass Eltern mit Behinderung bei der Versorgung und Betreuung ihrer Kinder personelle Unterstützung bekommen", so Kers-tin Blochberger, Gründungsmitglied des Vereins.

Weiterlesen
Landesrahmenvertrag in Thüringen unterzeichnet

Das Bundesteilhabegesetz schreibt vor, dass Rahmenverträge zwischen Kostenträgern und Leistungserbringern unter Beteiligung der maßgeblichen Interessenvertretungen behinderter Menschen erarbeitet werden müssen, um die Teilhabe und personenzentrierte Hilfen für behinderte Menschen sicherzustellen. Während in den meisten Bundesländern entsprechende Verhandlungen noch laufen oder anstehen, ist in Thüringen nun ein solcher Landesrahmenvertrag zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes für Menschen mit Behinderungen (BTHG) erarbeitet und unterzeichnet worden. Darauf hat die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), aufmerksam gemacht.

Weiterlesen
Teilhabeberatung am Bodensee angekommen

Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) in Oberteuringen am Bodensee unterstützt seit über einem Jahr Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen auf dem Weg zu mehr Teilhabe. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat bei Thomas Schalski von der EUTB nachgefragt, welche Erfolge bereits für und mit Kund*innen der Beratungsstelle erzielt werden konnten und welche Herausforderungen noch bestehen, um die Teilhabe behidnerter Menschen zu ermöglichen.

Weiterlesen
Inklusion auf dem Arbeitsmarkt

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert, die Teilhabe von Behinderten am Arbeitsleben zu verbessern. In einem entsprechenden Antrag kritisiert sie, dass Menschen mit Schwerbehinderung zu einem höheren Prozentsatz arbeitslos seien als andere Erwerbspersonen, auch bei besserer Qualifikation und trotz anhaltend guter Konjunktur.

Weiterlesen
Erfolge unabhängiger Teilhabeberatung

Beim Treffen der LIGA Selbstvertretung ging es gestern in Berlin auch um eine Bilanz der unabhängigen Teilahbeberatung (EUTB). Trotz so mancher Anlaufschwierigkeiten und Herausforderungen verwiesen die Mitglieder der LIGA auf eine Reihe von konkreten Erfolgen der über 500 neuen Beratungsstellen in Deutschland. Diese reichen von persönlichen Budgets, die Kund*innen der Beratungsstellen für sich mit deren Hilfe durchsetzen konnten, über eine verbesserte berufliche Teilhabe bis zur persönlichen Stärkung der Betroffenen.

Weiterlesen
Ausbildungsgeld muss auskömmlich und fair sein

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke verweist darauf, dass die Bundesregierung die Ausbildungsvergütung anpassen will und bemängelt zugleich die bisher angestrebte Lösung.

Weiterlesen
Grundlagenseminar zum Bundesteilhabegesetz in Erfurt

Die Firma Inklusiosseminare.de bietet am 9. August ein Grundlagenseminar zum Bundesteilhabegesetz in Erfurt an. Als Referent*innen sind die Inklusionsbotschafterin Katrin Gensecke und Detelef Jähnert von der Firma Inklusionsseminare.de dabei. Als Themen stehen dabei sowohl das Persönliche Budget als auch die Möglichkeiten im Rahmen des Budgets für Arbeit auf dem Programm.

Weiterlesen
Benachteiligungsverbot sichtbar machen

Anlässlich des 70jährigen Jubiläums des Inkrafttretens des Grundgesetzes am 23. Mai hat sich Ottmar Miles-Paul im Namen des NETZWERK ARTIKEL 3 – Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter – an den Präsidenten des Deutschen Bundestages, Dr. Wolfgang Schäuble, gewandt und die bessere Sichtbarmachung des Benachteiligungsverbots für behinderte Menschen in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes gefordert. Auf Glastafeln an der Rückseite des Jakob-Kaiser-Hauses an der Spree sei nur die Version des Grundgesetzes von 1949 aufgebracht, so dass der Satz "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" dort nicht zu finden ist.

Weiterlesen
Weiter Umsetzungsprobleme beim Bundesteilhabegesetz

Wie aus dem aktuellen Newsletter der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft zu erfahren ist, so benennt Thorsten Hinz in einem Kurzbeitrag für das aktuelle CBP-Info zentrale Umsetzungsprobleme des BTHG aus Leistungserbringer-Sicht. Dabei zählt der in seinem Text folgende Faktoren auf: 

Weiterlesen
Infos zur Stiftung Anerkennung und Hilfe

Noch bis zum 31. Januar 2020 können Menschen, die in Einrichtungen der Behindertenhilfe und in Psychiatrien früher Unrecht und Leid erfahren haben, Anträge bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe stellen. Mensch zuerst, das Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten, hat nun ein Sonderheft in Leichter Sprache herausgegeben, in dem sie erklären, worum es bei der Stiftung geht und für welche Jahre Anträge zur Anerkennung des erlebten Unrechts und Leids beantragt werden können.

Weiterlesen
Probleme mit gesetzlicher Betreuung

Immer wieder berichten behinderte Menschen und ihre Angehörigen über Probleme mit gesetzlichen Betreuer*innen. Auch die kobinet-nachrichten erreichen immer wieder solche Berichte, wie der von Angelika Rapp, die Mutter eines schwerstbehinderten 31-jährigen Sohnes ist, dessen Behinderung durch einen Ärztefehler verursacht wurde. Nach jahrzehntelangem Kampf mit der Haftpflichtversicherung des damaligen Arztes wurden sie im Jahr 2012 in eine Abfindungszahlung durch die Versicherung gedrängt. "Vor vier Jahren ist ein gerichtlich bestellter Betreuer in unser Leben getreten, der von Anfang an gegen mich arbeitete", schreibt sie. Freunde und Nachbarn haben für sie eine Petition gestartet, die mittlerweile von über 9.000 Menschen unterzeichnet wurde und die am 23. Mai dem Betreuungsgericht Kandel übergeben werden soll.

Weiterlesen
Frauen erwarten Unterstützung

Am 18. und 19. Mai hatte sich 110 Mütter junger oder erwachsener Menschen mit Behinderungen aus ganz Deutschland in Hamburg zur Frauentagung Wunschwege getroffen. Zum Ende dieser Tagung haben sie einen gemeinsamen Appell mit Forderungen zur Verbesserung ihrer erhöhten familiären Belastungssituationen verabschiedet.

Weiterlesen
Bundestag beschloss bessere Vergütung von Betreuer*innen

Der Bundestag hat letzte Woche beschlossen, die seit fast 14 Jahren unveränderte Vergütung von beruflichen Betreuerinnen und Betreuern um durchschnittlich 17 Prozent zu erhöhen. Das bisherige Vergütungssystem aus der Kombination von Stundensätzen und Stundenzahlen wird durch fallbezogene Monatspauschalen abgelöst. Nun muss nach Informationen der Bundesvereinigung Lebenshilfe noch der Bundesrat zustimmen, damit das Gesetz so schnell wie möglich in Kraft treten kann.

Weiterlesen
Quo vadis Behindertenhilfe?

Mit dem üblichen Verspätungsaufschlag, den der leistungsberechtigte Bürger seiner (Sozial-)Verwaltung selbstverständlich zu gewähren hat, sind wir nun so weit, zu wissen, wie in den einzelnen Bundesländern der Bedarf der bedürftigen Bürger*innen erfasst werden soll.

Weiterlesen
Aktion Mensch Bilanz zum Protesttag

Vom 27. April bis 12. Mai fanden über 700 Veranstaltungen im Rahmen des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung behinderter Menschen in Deutschland statt. Die Aktion Mensch hat auch dieses Jahr den Protesttag wieder koordiniert und finanziell unterstützt. Welche Highlights es beim Protesttag gab und welche Pläne die Aktion Mensch zukünftig hat, darüber sprach kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit der Leiterin des Bereichs Aufklärung der Aktion Mensch, Christina Marx, die in dem Interview eine erste Bilanz des Protesttages zog.

Weiterlesen
Gesetzeslücke schafft Benachteiligungen

Der Deutsche Behindertenrat (DBR) weist auf eine gravierende Lücke im aktuellen Änderungsgesetzentwurf zu den Sozialgesetzbüchern IX und XII hin und fordert deren Beseitigung. Dies betrifft Menschen mit Behinderungen, die in Einrichtungen leben und ein sogenanntes Taschengeld erhalten. Nach alter Rechtslage bleibt den Bewohner*innen bislang monatlich ein Taschengeld von mindestens 114 Euro zur individuellen Verfügung. Ab 2020 soll es dazu aber keine bundeseinheitliche Regelung mehr geben.

Weiterlesen
Wahlrechtsausschlüsse endlich abgeschafft

In den frühen Morgenstunden war es soweit. Der Deutsche Bundestag hat endlich die lange geforderten Wahlrechtsausschlüsse von Menschen, die in allen Bereichen Betreuung nutzen oder wegen Schuldunfähigkeit im Maßregelvollzug sind, für Bundestags- und Europawahlen abgeschafft. Ausschlaggebend war letztendlich ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, der den Forderungen behinderter Menschen Rückenwind gab. Bei der anstehenden Euroawahl können die Betroffenen jedoch nur auf Antrag teilnehmen.

Weiterlesen
Kritische Nachbetrachtung zur Anhörung in Sachsen

Wie das Selbsthilfenetzwerk Sachsen in einer aktuellen Information berichtet, der Ausschuss für Soziales und Verbraucherschutz, Gleichstellung und Integration des Sächsischen Landtages Anfang Mai zur Öffentlichen Anhörungen zu den Gesetzentwürfen Gesetzentwürfen der Fraktionen CDU und SPD sowie der Linken zur Unterstützung der selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen eingeladen. Schon im Vorfeld hatte sich abgezeichnet, dass das im sächsischen Koalitionsvertrag enthaltene Gesetzgebungsverfahren die Erwartungen von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung nur teilweise erfüllen würde.

Weiterlesen
Deutschland muss bei Inklusion nachbessern

Deutschland wird nach Ansicht von Jürgen Dusel beim Thema Inklusion nacharbeiten müssen. Auf dem Jahresempfang des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen betonte Dusel heute in Berlin, Inklusion sei  noch lange keine Selbstverständlichkeit - auch wenn sich schon viel bewegt habe. Vor über 400 Gäste aus Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft kritisierte der Beauftragte, dass Menschen mit Behinderungen noch immer häufig mit zahlreichen Hürden kämpfen müssen: "Sei es bei der steuerlichen Gleichstellung oder auch bei der Suche nach bezahlbarem barrierefreiem Wohnraum." Auf dem Empfang ergriffen auch Finanzminister Olaf Scholz und Professorin Theresia Degener das Wort.

Weiterlesen
Gemeinsame Erklärung: Teilhabe weiter verbessern

Vor mehr als zehn Jahren haben sich mehrere große diakonische Träger gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz und den Kommunen auf den Weg gemacht, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit Behinderungen weiter zu verbessern. Darauf weist die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler hin. Nun zogen die Verantwortlichen eine positive Bilanz: Mehr als 200 Menschen mit Behinderungen konnten in neu geschaffene Wohnangebote ziehen. Durch die Einbettung in den Sozialraum wurden Lebensqualität und Teilhabe verbessert. "Auch die Einrichtungen konnten durch die Öffnung ins Quartier neue Wege beschreiten“, betonte der Vorsitzende der diakonischen Arbeitsgemeinschaft Behindertenhilfe und Psychiatrie, Dieter Lang.

Weiterlesen
Halbzeit bei Protestaktionen

Ob in Kiel, in Friedrichshafen, in Bonn oder in Berlin, behinderte Menschen haben am Wochenende in vielen Städten und Gemeinden Deutschlands zur Halbzeit der Protestaktionen ihre Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe eingefordert. Inklusion war dabei das große Thema, die es zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland endlich umzusetzen gelte. Noch bis zum 12. Mai finden weitere Veranstaltungen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen statt, wie beispielsweise heute in München und morgen in Bremen und Köln.

Weiterlesen
Für Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Verbunden mit einem Dank an all diejenigen, die sich um den Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen engagieren, betonten die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch die Wichtigkeit der Beschäftigung behinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Sie warben dabei u.a. für die Nutzung des Budget für Arbeit.

Weiterlesen
Protest für selbstbestimmtes Leben nach wie vor notwendig

Anlässlich des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai bekräftigt der Selbstvertretungsverband Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), dass es 27 Jahre nach dem ersten Protesttag und trotz 10 Jahren UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland nach wie vor nötig ist, die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen mit Protestaktionen einzufordern. Angesichts der Tatsache, dass hunderttausende von behinderten Menschen nach wie vor in Sondereinrichtungen zu Bedingungen leben und arbeiten müssen, die nichtbehinderte Menschen niemals freiwillig wählen würden, ruft der Verband all diejenigen, die sich für Menschenrechte und Teilhabe einsetzen, dazu auf, sich an den über 600 Aktionen zu beteiligen, die in verschiedenen Städten Deutschlands stattfinden.

Weiterlesen
Budget für Arbeit ermöglichen

Zum heutigen Tag der Arbeit erinnern die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und das NETZWERK ARTIKEL 3 daran, dass bereits seit 1. Januar 2018 die Möglichkeit für ein Budget für Arbeit als Förderung der Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt statt in einer Werkstatt für behinderte Menschen besteht. Die Verbände fordern, dass diese Möglichkeit verstärkt genutzt und gefördert wird und behinderte Menschen, die den Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gehen wollen, gezielt unterstützt werden.

Weiterlesen
Beratung durch Selbstbetroffene

Für Menschen mit Behinderungen in Nordrhein-Westfalen gibt es ein flächendeckendes und kostenfreies Netz aus 60 Beratungsstellen. „Das Leben mit einer Behinderung stellt die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen im Alltag immer wieder vor Herausforderungen und wirft oftmals viele Fragen auf“, sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann. „Gute und einfühlende Beratung ist wichtig, damit die Betroffenen die ihnen zustehenden Leistungen erhalten, aber auch Hilfen im Umgang mit ihrer Lebenssituation und bei allen Fragen zur gesellschaftlichen Teilhabe bekommen.“

Weiterlesen
Vielfältige Aufgaben bei der Mobotix AG mit Budget für Arbeit

Alexander Baab ist einer von drei Budgetnehmern, die bei der Mobotix AG in Winnweiler­-Langmeil ihren Platz gefunden haben. Noch während seiner Berufsbildungszeit bei den Westpfalz­ Werkstätten Kaiserslautern-Siegelbach begann er dort seine Praktikumsphase. Nach Ende der Berufsbildungsmaßnahme wurde dort ein ausgelagerter Arbeitsplatz für ihn eingerichtet, da die Mobotix AG zu diesem Zeitpunkt noch keinen Arbeitsplatz im Rahmen des Budget für Arbeit für ihn einrichten konnte. Das änderte sich 2008 und Herr Baab erhielt zum 1. Mai 2008, als erster von drei Kandidaten, einen durch das Budget für Arbeit geförderten Arbeitsvertrag. Seitdem ist er nun dort angestellt. Karsten Lutz, der als Fachkraft für betriebliche Inklusion in den Westpfalz-Werkstätten Landstuhl tätig ist, führt mit Alexander Baab folgendes Interview.

Weiterlesen
Bedarfsermittlungsverfahren: Niedersachsen und Bremen kooperieren

Menschen mit Behinderungen sollen ihre Ansprüche gegenüber dem Sozialstaat in Zukunft individueller formulieren und geltend machen können. Das Instrument für eine passgenaue Bedarfsermittlung wird Bremen vom Land Niedersachsen in einer modifizierten Form übernehmen. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben beide Länder vor kurzem geschlossen. Rechtliche Grundlage für das neue Bedarfsermittlungsinstrument ist das Bundesteilhabegesetz, das schrittweise bis zum Jahr 2023 in Kraft tritt.

Weiterlesen
Abweichende Regelungen zum Budget für Arbeit in den Bundesländern

Angelice Falk gibt in einem Beitrag für das Diskussionsforum zum Rehabilitations- und Teilhaberecht auf der Plattform www.reha-recht.de einen Überblick über den Umsetzungsstand des Budgets für Arbeit (§ 61 SGB IX) in den einzelnen Bundesländern. Speziell wurde untersucht, inwieweit die einzelnen Länder bisher von der Möglichkeit in § 61 Abs. 2 S. 4 SGB IX Gebrauch machen, bei dem Lohnkostenzuschuss von dem Prozentsatz der Bezugsgröße nach § 18 Abs. 1 SGB IV durch Landesrecht nach oben abzuweichen.

Weiterlesen
Demo und Kundgebung am 7. Mai in Köln

Über 600 Veranstaltungen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen sind laut Informationen der koordinierenden Aktion Mensch auch dieses Jahr geplant. So wie in den Großstädten Berlin, Bremen und München, werden auch behinderte Menschen in Köln mit dabei sein und am 7. Mai eine Demonstration und Kundgebung durchführen. Start ist um 17:00 Uhr am Heumarkt in Köln.

Weiterlesen
Infos zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement

Mit einem neuen Online-Angebot bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR) mit dem "BEM-Kompass" Informationen zum Wiedereinstieg in das Berufsleben nach längerer Krankheitszeit. Von einem BetrieblichenEingliederungsmanagement (BEM) profitieren Arbeitgeber und Beschäftigte. Das BEM hilft dabei, nach längerer Krankheitszeit Arbeitsunfähigkeit zu überwinden, weiterer Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz zu erhalten, heißt es in der Presseinformation zu dem neuen Angebot.

Link zu weiteren Infos

Weiterlesen
Arbeitsmarkt kaum inklusiv

Im Oktober 2018 deckte ein interner Revisionsbericht der Bundesagentur für Arbeit gravierende Mängel bei der Beratung arbeitsloser Menschen mit Behinderung auf. Bündnis 90/DIE GRÜNEN hat deshalb mit einer Kleinen Anfrage nachgehakt, wie die Bundesregierung mit diesen Erkenntnissen umgeht. So wurde zum Beispiel gefragt, ob für die besonderen Bedürfnisse von behinderten Ratsuchenden ein höherer Personalschlüssel vorgesehen ist, um die teilweise zeitaufwändigere Beratung zu ermöglichen.

Weiterlesen
Markus Igel im Gespräch mit Jürgen Dusel

Die Herausforderungen von Markus Igel mit der Finanzierung seiner Persönlichen Assistenz und dem immer noch fortwährenden Rechtsstreit mit dem saarländischen Kostenträger ist längst keine lokale Frage mehr, sondern erregt bundesweit Besorgnis über die Finanzierung Persönlicher Assistenz. Dies wurde auch bei der Reise des Bundesbehindertenbeauftragten der Bundesregierung durch Rheinland-Pfalz deutlich. Jürgen Dusel machte dabei auch in Bad Kreuznach Stopp und sprach zusammen mit dem rheinland-pfälzischen Landesbehindertenbeauftragten Matthias Rösch mit Markus Igel.

Weiterlesen
Teilhabeberatung langfristig verankern

In ihrem neuesten Newsletter bekräftigt die Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen die Wichtigkeit einer langfristigen Verankerung und Finanzierung der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB). Gerade im Hinblick auf aktuelle Bestrebungen der Bundesregierung für die Reform von Regelungen des SGB IX und des SGB XII müsste die ursprünglich vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales beabsichtigte Förderung der Beratungsstellen mit geregelt werden.

Weiterlesen
Einheitliche Verpreislichung Persönlicher Budgets in Sachsen gefordert

Seit Januar 2018 betreibt der Muldentaler Assistenzverein (MAV) die einzige EUTB-Beratungsstelle im Landkreis Leipzig. EUTB steht für Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung. In der Zwischenzeit verzeichnet der Verein viele Anfragen zur Teilhabe für Menschen mit Behinderungen. Aufbauend auf diesen Erfahrungen setzt sich der Verein für eine einheitliche Verpreislichung von Persönlichen Budgets innerhalb des Freistaates Sachsen ein.

Weiterlesen
Von Meilensteinen und der eigenen Geschichte

Am Montag hat der mittlerweile 18. Peer Counseling Weiterbildungskurs des Bildungs- und Forschunsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) in Uder begonnen. Gestern beschäftigte sich die Gruppe vorrangig mit Meilensteinen der Behindertenbewegung und der eigenen Geschichte, die die Teilnehmer*innen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen geprägt und gestaltet haben.

Weiterlesen
Verfassungsgericht ermöglicht Teilnahme an Europawahl

Wie aus einer Eilmeldung der tagesschau hervorgeht, hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden, dass behinderte Menschen entgegen den Plänen der Regierungskoalition von CDU, SPD und CSU nun doch bereits an der Europawahl teilnehmen dürfen. Hierfür müssen die Betroffenen die Teilnahme an der Wahl aber wohl beantragen.

Weiterlesen
27. Bremer Protesttag am 7. Mai

Am 7. Mai findet aus Anlass des Europäischen Tages behinderter Menschen bereits zum 27. Mal der Bremer Protesttag gegen Diskriminierung und für die Gleichstellung behinderter Menschen statt. Um 12:00 Uhr startet der traditionelle Demonstrationszug, dieses Mal mit Sambagruppe und Trillerpfeifen und Überraschungen, die von Bremer Werkstattbeschäftigten vorbereitet wurden, durch die Bremer Innenstadt am Bremer Hauptbahnhof. Um 13.15 Uhr schließt sich eine Kundgebung auf dem Bremer Marktplatz vor dem Haus der Bremischen Bürgerschaft an. Bereits ab 10.00 Uhr besteht bis zum Ende der Veranstaltung um 14.30 Uhr die Möglichkeit, sich über die Arbeit der Behinderten-Selbsthilfeorganisationen an Informationsständen auf dem Bremer Marktplatz zu informieren.

Weiterlesen
Unterschriften in Sachen Schwerbehindertenrecht

Am Freitag endete die Frist für die Zeichnung der Online-Petition, die vom Verein Bürger für Bürger und dem Inklusionsbotschafter Thomas Schalski zu den geplanten Veränderungen im Schwerbehindertenrecht durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gestartet wurde. Insgesamt haben 3.940 Menschen aus Deutschland, vor allen Dingen aus Schwerbehindertenvertretungen in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen die Forderung der Initiatoren unterstützt, wie Thomas Schalski den kobinet-nachrichten mitteilte.

Weiterlesen



zu facebook E-Mail

Termine

Nichts ist geplant , DO
Kein Eintrag
Anstehende Termine
Kein Eintrag
Frühere Termine (Archiv)
22.06.2019, SA  Berlin    Pride Parade  Ab 15:00 Uhr
25.03.2019, MO  Berlin    Vorstellung von Gesetzesvorschlägen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention  13:00 Uhr Uhr
06.12.2018, DO  Köln    2. LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte  10:00 - 16:00 Uhr Uhr
03.12.2018, MO  Berlin    DBR-Veranstaltung: Arm ab und arm dran - Armutsrisiko Behinderung  10.00 - 16.00 Uhr Uhr
19.11.2018, MO  Berlin    Inklusionstage des BMAS  19.11.18 11.00 - 20.11.18 14:00 Uhr Uhr
08.10.2018, MO  Manfred-Sauer-Stiftung Lobbach    Intensiv-Kurs Recht zu rechtlichen Grundlagen für die Teilhabeberatung  8.10. - 12.10.2018 Uhr
25.09.2018, DI  Kreuztal bei Siegen    Mehr Selbstbestimmung und Teilhabe durch das neue Bundesteilhabegesetz auch in unserer Region?!  17:00 Uhr Uhr
01.09.2018, SA  Haus der Region Hannover    Auftaktveranstaltung einer Fortbildungsreihe zum Bundesteilhabegesetz  10.00 - 15.00 Uhr Uhr
15.08.2018, MI  Jugendgästehaus Duderstadt    Teilhabeberatung beim Sommercamp  14:30 - 17:00 Uhr Uhr
12.08.2018, SO  Duderstadt vom 12. - 17. August 2018    Sommercamp zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen   Uhr

Koordiniert vom
Logo Netzwerk Artikel 3

Gefördert durch:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Logo)
aufgrund eines Beschlusses
des Deutschen Bundestages

Weitere Seiten: